Eschweiler - Familienzentrum Jahnstraße wird 50 Jahre alt

Familienzentrum Jahnstraße wird 50 Jahre alt

Von: lam
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Spiel und Spaß für Groß und Klein an der Jahnstraße. Foto: Lammertz

Eschweiler. Aus gleich zwei Anlässen öffnete das Familienzentrum Jahnstraße am Wochenende seine Pforten. Nicht nur der Tag der offenen Tür anlässlich der offiziellen Übergabe der Containerkindergartenanlage an der Jahnstraße 18, sondern auch das 50-jährigen Bestehen des „Mutterkindergartens“ an der Jahnstraße 25 wurde gefeiert.

Bei der offiziellen Übergabe waren unter anderem Vertreter des Rates der Stadt Eschweiler, Bürgermeister Rudi Bertram, sowie Mitarbeiter der BKJ (Betreuungseinrichtung für Kinder und Jugendliche) dabei. Neben Gesangseinlagen und Tanzaufführungen der Kinder, hielten Leiterin Sigrid Greven, BKJ-Vorstand Vera Joußen und Bürgermeister Rudi Bertram eine Rede in der Containerkindergartenanlage.

Der städtische Kindergarten an der Jahnstraße wurde 1965 offiziell eröffnet. Damals waren es drei Kindergartengruppen mit rund 75 Kindern. Da der Bedarf an Kindergartenplätzen für behinderte Kinder stetig wuchs und die Möglichkeit bestand, diese mit nicht-behinderten Kindern in einer sogenannten integrativen Gruppe zu betreuen, wurde 1995 der erste Anbau errichtet. Eine neue Gruppe kam dazu, die erste integrative.

Da der Bedarf jedoch weiter stieg, wurde eine der drei anderen Gruppen auch zu einer integrativen umgewandelt. Die Trägerschaft der Einrichtung übernahm zum 1. Juli 2007 die BKJ. Es folgten noch weitere Anbauten und Sanierungen. Da in den vergangenen Jahren der Bedarf an Kindergartenplätzen deutlich gestiegen ist, haben die Stadt und die BKJ schnell reagiert und die frei gewordene Fläche – die beim Abriss der Containerklassen der benachbarten Schule entstanden ist – zur Errichtung des Containerkindergartens genutzt.

Heute werden rund 110 Kinder im Familienzentrum betreut, 24 davon sind jünger als drei Jahre. Es gibt sechs Gruppen, von denen ab sofort zwei, die fünfte und sechste Gruppe, im neuen Containerkindergarten untergebracht werden. Derzeit werden dort 40 Kinder, davon vier U3-Kinder, betreut. „Nach zugegebenermaßen anfänglicher Skepsis, bei der Vorstellung, Kinder in ‚Containern‘ betreuen zu müssen, haben alle Beteiligten, insbesondere das Team, ganze Arbeit geleistet bei der Ausstattung der Räume und des Außengeländes, die es fast vergessen lassen, dass wir uns in dieser Art von angemieteten Räumen bewegen“, sagte Vera Joußen.

„Seit der Eröffnung der beiden Gruppen im Oktober des vorigen Jahres hat sich der Betrieb bereits gut eingependelt und ist ebenfalls im Stadtteil etabliert“.Um die Kleinen bei Laune zu halten, gab es für sie eine Rallye, die bei der ersten Veranstaltung begann und erst später im Gebäude an der Jahnstraße 25 endete. Dort hatten sie außerdem die Möglichkeit, sich schminken zu lassen, beim Stempeldruck mitzumachen, oder auch mit Dreirädern und anderen „Fahrzeugen“ die neue Verkehrslandschaft auf dem Hof einzuweihen, die ein Projekt im Rahmen der Verkehrserziehung ist. Die Kinder haben dafür sogar eigene Verkehrsschilder, die nach Belieben auf- und abgebaut werden können.

Wem trotzdem noch nach etwas anderem war, der konnte bei mundmotorischen Übungen für die Sprachförderung mitmachen, oder sich einfach auf dem Spielplatz die Zeit vertreiben, zum Beispiel beim „Riesen-Seifenblasen“ machen.

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