Experten klären im Talbahnhof über das Burn-out auf

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Eschweiler. Mit dem Titel „Burn-out. Ausgebrannt – was tun?“ ist das nächste Medizinforum unserer Zeitung überschrieben, das am Donnerstag, 7. April, in Zusammenarbeit mit dem St.-Antonius-Hospital im Talbahnhof stattfindet.

Beginn ist um 19 Uhr; der Eintritt ist frei. Die Leitung übernimmt Dr. Eberhardt Schneider, Chefarzt der Klinik für fachübergreifende Frührehabilitation und Sportmedizin am St.-Antonius-Hospital.

Wie bei so vielen Leiden, seien sie körperlicher oder seelischer Natur, stimmt auch beim Burn-out die alte Weisheit „Vorbeugen ist besser als Heilen“. Eine rechtzeitige Einsicht in das Problem, eine möglichst frühe „Kurskorrektur“ kann dazu beitragen, dass eine schlimme Entwicklung – wenn nicht ausgeschlossen – so doch abgemildert werden kann.

Dazu gehören Maßnahmen wie tägliche Entspannungsübungen, ausreichend Zeit für gesundes Essen, regelmäßige körperliche Bewegungen, ausreichend Schlaf und Erholung. Eine stabile Partnerschaft rundet das Spektrum prophylaktischer Möglichkeiten ab.

Sollten all diese Maßnahmen nicht geholfen haben, muss, nachdem der Arzt körperliche Ursachen für die Symptomatik ausgeschlossen hat, zielgerichtet behandelt werden. Allerdings gibt es dafür keine Standardtherapie – zu vielfältig sind die möglichen Ausprägungen des Leidens.

Hauptpfeiler der Behandlung ist die Psychotherapie, wobei sich vor allem die Verhaltenstherapie als hilfreich erwiesen hat. Diese kann ambulant oder auch stationär erfolgen, wobei geeignete Entspannungstechniken erlernt, Überforderungen abgebaut, Konfliktverhalten gestärkt und Achtsamkeit und Selbstfürsorge gesteigert werden. Somit kann permanent überfordernder Stress in seinen Ursachen erfasst und eine gesunde Balance wiederhergestellt werden.

Beim Forum Medizin am 7. April im Talbahnhof werden ausgewiesene Fachleute zum Thema „Ausgebrannt – was tun?“ umfassend informieren. Unter der Moderation von Dr. Schneider klärt der niedergelassene Psychiater und Psychotherapeut Parviz Mamadi über das Burn-out auf. Der Chefarzt der Röher-Parkklinik, Dr. Wolfgang Hagemann, legt Wege zur erfolgreichen Behandlung dar, die angehende Psychologin Jolante Zittel schildert die Rolle einer Begleitbehandlung mit Yoga.

Der Oberarzt des Euregio-Reha-Zentrums Eschweiler, Norbert Schallenberg, klärt in der Diskussion darüber auf, wie auch Sport und Bewegung helfen können, ein Burn-out zu überwinden.

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