Eschweiler - Experimentierreihe: Junge Ermittler spüren Ganoven nach

Experimentierreihe: Junge Ermittler spüren Ganoven nach

Von: tim
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Die Grundschüler hatten sichtlich viel Spaß an den vielen tollen Experimenten im Städtischen Gymnasium. Hier sind die Kinder gerade damit beschäftigt Fingerabdrücke zu vergleichen. Foto: Timo Müller

Eschweiler. Nach einem Einbruch in ein Juweliergeschäft gibt es fünf Personen, die für die Tat in Frage kommen. Da bei einem zerschlagenen Fenster am Tatort Blut gefunden wurde, kann der Kreis der Verdächtigen anhand eines Blutgruppentests weiter eingeschränkt werden. Doch wie funktioniert ein solcher Test und welche weiteren Möglichkeiten haben die Ermittler noch?

Diesen und weiteren spannenden Fragen gingen am vergangenen Donnerstag rund 40 Grundschüler aus der ganzen Indestadt am Städtischen Gymnasium Eschweiler auf den Grund.

Nach einer kurzen Einführung in der Aula des Gymnasiums zogen die kleinen Nachwuchs-Spurensicherer zu den neuen Chemieräumen, um dort in spannenden Experimenten den Täter zu ermitteln. Bei der Blutgruppenbestimmung arbeiteten die Kinder natürlich mit Kunstblut.

Verklumpten die beiden Bluttests miteinander waren sie inkompatibel, taten sie dies nicht, konnten die Kinder den Täterkreis weiter auf eine bestimmte Blutgruppe eingrenzen. Da der fiktive Juwelier neben echtem Gold auch falsches, sogenanntes Katzengold oder Pyrit, in seiner Auslage präsentierte, musste ebenfalls mit einem Versuch geklärt werden, welche der verblieben Stücke nun echt sind und welche ein Fälschung.

Am Ende der Experimentierreihe, die den Grundschülern sichtlich viel Spaß machte, stand noch ein Fingerabdrucktest, mit dem die Täter endgültig identifiziert werden konnten. Nach getaner Arbeit waren die Viertklässler sichtlich stolz auf ihre Leistung. „Den Kindern soll damit ein wenig die Angst vor der Naturwissenschaft genommen werden“, erklärte die Chemie- und Kunstlehrerin Ursula Schnitzler, die sich gemeinsam mit ihrer Kollegin Sarah Simon (Erdkunde/Biologie) für die Aktion verantwortlich zeichnete.

Unterstützung bekamen sie dabei von Schülern der elften Jahrgangsstufe des Gymnasiums sowie einigen Schülern des Chemie-Leistungskurses der zwölften Jahrgangsstufe, die bei dem Aufbau der Experimente halfen und den Kindern mit Rat und Tat zur Seite standen. Auch in den kommenden Wochen werden noch drei weitere Termine mit Grundschülern angeboten, um diesen einen spielerischen Zugang zu den naturwissenschaftlichen Fächern an weiterführenden Schulen zu ermöglichen.

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