Experimente auf zwei Etagen im Truck

Von: ran
Letzte Aktualisierung:
truck3_
Forschen wie „echte” Wissenschaftler: Diese Möglichkeit bietet die Initiative „BIOTechnikum. Leben erforschen - Zukunft gestalten” zahlreichen Schülern. Foto: privat

Eschweiler. Ein verlockendes Angebot: Als Schüler selbstständig Experimente in einem mit modernsten Geräten ausgestatteten Labor zu leiten. Möglich macht dies die Kampagne „BIOTechnikum. Leben erforschen - Zukunft gestalten”.

Die Initiative des Bundeministeriums für Bildung und Forschung stellt sich von Montag, 9. Februar, bis Mittwoch, 11. Februar, an der Städtischen Gesamtschule Eschweiler vor.

Fünf Schulen beteiligt

In einem doppelstöckigen Truck können sich Oberstufenschüler der Gesamtschule, des Städtischen Gymnasiums, des Wirteltor-Gymnasiums Düren, des Inda-Gymnasiums Kornelimünster sowie des Mädchengymnasiums Jülich, die fünf Schulen bilden ein Zentrum der Landesinitiative „Zukunft durch Innovation” (ZDI), in Praktika über den Forschungsstand der modernen Biotechnologie in Deutschland informieren.

Darüber hinaus sind alle anderen Schüler, Lehrer, Eltern und Vertreter von Unternehmen eingeladen, Eindrücke bei der „Offenen Tür” am Dienstag, 10. Februar, zwischen 16 und 18 Uhr sowie am Mittwoch, 11. Februar, von 11.30 Uhr bis 13.30 Uhr zu sammeln.

Abgerundet wird das Programm durch die ebenfalls für alle Interessenten offenen Diskussionsrunden „Biotechnologie im Dialog” (Montag, 9. Februar, zwischen 17 und 18.30 Uhr) und „Gemeinsam Zukunft gestalten - Bedeutung biotechnologischer Nachwuchsförderung für Forschung und Wirtschaft” (Dienstag, 10. Februar, 17.30 Uhr bis 19 Uhr), die in der Mensa der Gesamtschule stattfinden werden.

„Ziel der Initiative ist es, den Schülern Technologie näher zu bringen und ihr Interesse zu wecken. Darüber hinaus erweitert die Begegnung von Lehrern und Schülern mit Wissenschaftlern den Horizont”, erklärt Brigitte Capune-Kitka, Stufenleiterin an der Gesamtschule Eschweiler und Initiatorin des ZdI-Zentrums Aachen/Düren.

Schulleiter Manfred Niehoff betont die Chancen, die das Projekt bietet: „Das Angebot des Labortrucks übersteigt die Möglichkeiten des alltäglichen Chemie- oder Physikunterrichts. Es ist auch ein Bonbon für Schüler, die vielleicht noch nicht wissen, wie ihr beruflicher Werdegang später aussehen soll”, so der Direktor der Städtischen Gesamtschule.

Bürgermeister Rudi Bertram unterstreicht die Bedeutung der Kooperation zwischen RWTH, FH und den am Projekt Beteiligten: „Als Wissenschafts- und Wissensregion verfügen wir im Raum Aachen über ein Pfund, mit dem wir wuchern können”, macht der Verwaltungschef deutlich. „Deshalb sollten auch die Unternehmen zwischen dem 9. und 11. Februar bei der Initiative Biotechnikum genau hinsehen. Gleiches gilt für Schüler, Lehrer und Eltern”, so sein Appell.

In die gleiche Kerbe schlägt Dietmar Röhrig, Leiter des Amts für Wirtschaftsförderung, Liegenschaften und Tourismus. „Der frühe Kontakt zwischen Schulen und Unternehmen wird immer wichtiger. Deshalb werden auch zahlreiche Unternehmen eine Einladung zum Besuch des Projekts erhalten. Ziel muss sein, Verbindungen zum Netzwerk der Unternehmen der Biotechnologiebranche zu knüpfen, denn der Bedarf an Arbeitskräften ist vorhanden”, ist er überzeugt.

Dies glaubt auch Brigitte Capune-Kitka: „Es gilt, eine Symbiose zwischen jungen Menschen und Forschung herzustellen und damit auch den Standort hier zu stärken.”

Unterstützt wird die Initiative „BIOTechnikum” durch das Innovationsministerium NRW.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert