Ex-Prinzen auf Tour

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Sahen sich diesmal an historis
Sahen sich diesmal an historischen Stätten in Münster und Essen um: Eschweilers bildungshungrige Ex-Prinzen samt Anhang.

Eschweiler. „Mal was anderes machen”, so war das Ansinnen von Günter I., Karl-Heinz II. und Wolfgang I., als man die diesjährige Exprinzentour plante. Diese führte dann nach Münster.

Für reichlich gute Laune sorgte auf der Fahrt ein von Norbert I. ausgearbeitetes Quiz, bei dem „wertvolle Preise” den Gewinnern winkten.

Ein Stadtrundgang, bei dem die Exprinzen neben dem Prinzipalmarkt mit seinen altertümlichen Giebelhäusern auch die spätgotische Stadt- und Marktkirche Lamberti besichtigten sollten, war für die Mittagszeit vorgesehen. Hoch von Lamberti bläst in den Abend- und Nachtstunden noch einer der letzten Türmer Europas, und in den drei Eisenkäfigen, die in der Spitze des Kirchturmes angebracht sind, wurden 1536 die Leichname der Anführer der Wiedertäufer durch den Bischof zur Schau gestellt.

Neben dem Erddrostenhof, einem repräsentativen Stadtpalast, und dem Kiepenkerldenkmal, das zu Ehren der wandernden Händler im Münsterland errichtet wurde, war auch das historische Rathaus, in dem ein Teilvertrag des historischen Friedens geschlossen wurde und natürlich der Dom, Teil der Stadtführung.

In den Abendstunden traf man sich dann im „Leve”, dem ältesten Brauhaus der Stadt, zum Abendessen wieder.

Nachdem man am nächsten Morgen noch einigen Läufern des Stadtmarathons zugejubelt hatte, machte sich die Schar der Exprinzen auf die Weiterfahrt. Nicht genug der kulturellen Eindrücke, wählte man den Weg über Essen, um dort noch das bekannteste Industriedenkmal im Ruhrgebiet, die Zeche Zollverein, zu besichtigen. Seit 1986, als dort nach 135 Jahren die Förderung der Steinkohle eingestellt wurde, ist die Zeche für Besichtigungen offen und zählt seit 2001 zur Welt-Erbeliste der Unesco. Natürlich probierte der ein oder andere auch die viel gepriesene Currywurst des Ruhrgebietes, bevor man sich in Oberhausen, im dortigen Centro, zum Dämmerschoppen zusammen fand.

Ein munteres fröhliches Völkchen kehrte gegen Abend wieder in seine Heimatstadt Eschweiler zurück - nicht ohne den Organisatoren mit einem vorkarnevalistischen „Eischwiele Alaaf” zu danken.
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