EWV bietet jugendlichen Flüchtlingen Einblicke in den Arbeitsalltag

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Zusammen mit den Azubis der EWV legten die Schüler auch selbst Hand an und arbeiteten engagiert an der Werkbank mit.

Weisweiler/Stolberg. Unterstützung der etwas anderen Art hat jetzt die EWV Energie- und Wasser-Versorgung GmbH jugendlichen Flüchtlingen geboten. Zwölf Schüler der internationalen Förderklasse des Berufskollegs Stolberg hatten am Freitag die Möglichkeit, einen Einblick in die Ausbildungsberufe des regionalen Energieversorgers und in den Arbeitsalltag eines Elektrotechnikers zu bekommen.

Hierzu hatte EWV-Ausbilder Ingo Malejka die Jugendlichen nach Weisweiler in die Ausbildungswerkstatt der Regionetz, einer Tochterfirma der EWV, eingeladen.

„Die meisten der jungen Leute sind ohne irgendeine Begleitung nach Deutschland gekommen. Ich bin der Meinung, dass gerade diese Gruppe von Flüchtlingen unsere Hilfe braucht. Gleichzeitig war das Treffen für uns eine gute Gelegenheit, mögliche Nachwuchskräfte für ein Praktikum oder eine Ausbildung bei der EWV zu gewinnen“, erklärt Ingo Malejka. Der Klassenlehrer der zwölf Schüler, Joachim Flosdorff, freute sich über die positive Resonanz unter den Jugendlichen: „Sie waren sofort mit Begeisterung dabei und zeigten sich auch bei dem Termin sehr engagiert und lernbereit. Die Schüler hatten Spaß und konnten viele neue Eindrücke mitnehmen.“

Aus insgesamt zehn verschiedenen Ländern stammen die drei Mädchen und neun Jungen der internationalen Förderklasse. Verständigungsprobleme gab es aber kaum, da sie im Schnitt bereits ein gutes Jahr in Deutschland leben. Beste Voraussetzungen für die nächsten Schritte, die EWV-Ausbilder Ingo Malejka plant: „Wir werden den Jugendlichen im April 2016 ein Praktikum über drei Wochen anbieten und würden uns freuen, den ein oder anderen wieder bei uns begrüßen zu dürfen.“

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