Euregio-Feldbogenschützen: Benefizturnier am Fuße des Kraftwerks

Von: tim
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Im Schatten des Kraftwerks: Bogenschütze Achim Lennertz legt auf ein lebensgroßes Büffelmodel aus Schaumstoff an. Foto: Timo Müller

Eschweiler. Ein spannendes Erlebnis boten die Euregio-Feldbogenschützen Eschweiler am vergangenen Samstag den Teilnehmern ihres ersten 3D-Benefiz-Turnieres.

Auf einem rund fünf Kilometer langen Rundweg im Wald auf dem RWE-Gelände neben dem Kraftwerk, hatten die Vereinsmitglieder eigens gebaute und mit viel Liebe zum Detail gestaltete Tierattrappen aufgestellt, die den Schützen als Ziel dienten. Neben den 30 3D-Zielen, die Wildschweine, Gänse, Rehe und andere Tiere beinhalteten, war das beeindruckendste wohl ein lebensgroßer schwarzer Büffel.

„Jedes Tier hat eine sogenannte „Kill-Zone““, erklärte Schütze Achim Lennertz. Diesen Kreis, in Herzgegend des Tieres, mussten die Bogenschützen treffen, um Punkte zu machen. Teils führten die Schaumstofftiere Jungtiere mit sich, die nicht getroffen werden durften, dies stellte die Schützen vor eine weitere Herausforderung. Vorher wurde natürlich die genaue Entfernung zum Ziel festgelegt und an in den Boden gesteckte Holzpflöcke kenntlich gemacht.

So schoss jeder Schütze seine Pfeile aus der gleichen Entfernung, bei dem großen Büffel betrug diese beispielsweise 68 Meter. Nur die Kinder durften etwas näher herangehen. Geschossen wurde in verschiedenen Bogenklassen, so kamen unter anderem Primitivbögen oder Langbögen zum Einsatz. Und auch bei den Pfeilen gab es Unterschiede.

Die Geschosse bestanden aus Holz, Carbon oder Aluminium. Insgesamt nahmen an dem Benefiz-Turnier, dessen gesamte Einnahmen an das Kinderherzzentrum NRW in Bad Oeynhausen gehen, 120 Schützen im Alter von sechs bis 78 Jahren teil. Der Spendenempfänger entspringt keinem Zufall. Einem jungen Vereinsmitglied wurde vor einigen Jahren ein Spenderherz transplantiert. Der Junge befindet sich mittlerweile gesundheitlich wieder auf einem guten Wege.

„Das hat uns als Vereinsmitglieder sehr mitgenommen“, so Daniel Denysiuk, Geschäftsführer der indestädtischen Feldbogenschützen. Die Teilnehmer des Turnieres kamen nicht nur aus der näheren Umgebung, so waren viele Bogenschützen aus den Benelux-Ländern oder gar von Zypern extra nach Eschweiler gereist.

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