ESW meldet für 350 Mitarbeiter Kurzarbeit an

Letzte Aktualisierung:
esw3_
Noch ist ihm um sein Unternehmen nicht bange: ESW-Geschäftsführer Herbert Lenzen. Der weltweit agierende Spezialrohrfertiger hat für März Kurzarbeit angemeldet, die bis zu 350 Mitarbeiter treffen könnte. Foto: R. Müller

Eschweiler. Trifft die weltweite Wirtschaftskrise jetzt auch die Eschweiler Röhrenwerke? Herbert Lenzen, Geschäftsführer der ESW im Stadtteil Aue, hat jetzt für den Monat März Kurzarbeit für die insgesamt 350-köpfige Belegschaft angemeldet.

„Vorsorglich”, wie er betont. Ob es tatsächlich dazu komme, sei noch offen.

Die Kunden der Röhrenwerke, die mit ihren Spezialprodukten genau die Nischen füllen, für die Großunternehmen zu unbeweglich sind, kommen vornehmlich aus zwei Lagern: dem Maschinenbau - „und dem geht´s bekanntlich gar nicht gut”, sagt Lenzen - und der Energiewirtschaft.

Ernsthaft Sorgen um das Unternehmen macht sich Herbert Lenzen nicht. Die Röhrenwerke haben schon ganz andere Stürme überstanden.

Dass dennoch eine erhebliche Unruhe in der Belegschaft, die inzwischen per Aushang von der möglichen Kurzarbeit informiert wurde, herrsche, das liegt laut Lenzen daran, dass ESW noch im vergangenen Jahr etliche Ex-Philipps-Mitarbeiter eingestellt habe - Leute, die andernorts schon einmal entlassen wurden.

„Und die fragen natürlich: Sind wir jetzt wieder die ersten, die gehen müssen?!” Lenzens Antwort: „Wir entlassen überhaupt keinen!”
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert