Eschweiler - ESG-Handballherren wollen desolate Leistung wieder gutmachen

ESG-Handballherren wollen desolate Leistung wieder gutmachen

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Eschweiler. Die erste Handball-Herrenmannschaft der Eschweiler SG empfing am Samstag zum dritten Heimspiel der Landesligasaison 2013/2014 den TV Kuchenheim. Die Mannschaft war beim Team von Trainer Tim Großmann noch sehr präsent.

In der Vorsaison waren es zwei sehr enge Partien, wovon eine knapp verloren wurde und eine unentschieden ausging. Für die ESG stand Wiedergutmachung für die desolate Leistung der Vorwoche auf dem Programm. Hierbei helfen konnte wieder Kapitän Engin Kivircik, welcher in den Kader zurückkehrte. Es fehlte an diesem Samstag Rechtsaußen Simon Poick, so dass man erneut nicht mit dem kompletten Kader antreten konnte.

Die ESG erwischte, wie bereits gewohnt, einen sehr guten Start. Von der ersten Minute an wurde Kuchenheims Rückraumschütze kurz gedeckt, damit das druckvolle Rückraumspiel der Gäste nicht zustande kommen konnte. Im Angriff klappten die Konzeptionen sehr gut und man erarbeitete sich viele Torchancen. Leider zeichnete sich bereits in dieser Phase eine extrem schwache Chancenverwertung ab, was zu der geringen Torzahl führte (6:3 nach 10 Minuten). Die teilweise harte Gangart der Kuchenheimer Abwehr wurde von den guten Schiedsrichtern Müller/Schüler mit zahlreichen Zeitstrafen bedacht. Auf der Gegenseite passte sich die ESG Abwehr diesem Spiel mit all seinen Konsequenzen an, so dass der Vorsprung nicht weiter ausgebaut werden konnte.

Die Gäste aus der Eifel stellte sich zunehmend besser auf die offensive Abwehr ein und glich in der 25. Minute erstmalig aus. In das Spiel der ESG kam wieder einmal der Bruch und bis zur Halbzeit konnten die Gäste auf drei Tore davonziehen (13:16).

Die zweite Halbzeit begann ähnlich wie die der Vorwoche. Im Kollektiv wurden die ersten Minuten verschlafen. Kuchenheim konnte Tor um Tor davonziehen und ging mit 17:24 in Führung (40. Minute). Es zeichnete sich erneut eine deutliche Niederlage ab. Alle Pläne für die zweite Hälfte waren damit recht schnell über Bord geworfen. In der Folgezeit besann sich die Mannschaft aber wieder auf ihre größte Stärke: Kampf. In der Abwehr wurden die Bälle wieder erkämpft und anschließend im Angriff in Zählbares umgemünzt.

Vor allem Rückraumschütze Phil Morsch wusste in dieser Phase zu überzeugen und brachte seine Farben durch einige wichtige Tore wieder zurück ins Spiel. In der 56. Spielminute fiel tatsächlich der Ausgleich zum 29:29. Angetrieben vom fantastischen Eschweiler Publikum hatte die Mannschaft es tatsächlich geschafft, noch einmal zurück in die Partie zu finden. Jedoch keimte nur kurz Hoffnung auf. In der Abwehr kassierte die ESG eine zwei Minuten Zeitstrafe, welche die Gäste eiskalt ausnutzten um wieder in Führung zu gehen. Diesen Vorsprung gaben sie bis zum Schluss nicht mehr ab und gewannen die Partie mit 30:33.

Unnötiger Punktverlust

In einer interessanten Landesliga Partie musste man sich letztlich gegen einen selbsternannten Aufstiegsaspiranten geschlagen geben. Leider ist diese Niederlage nach dem Spiel in Weiden bereits der zweite unnötige Punktverlust der Saison. Man könnte somit viel weiter vorne in der Tabelle stehen, als es nun der Fall ist. Auf der anderen Seite hat sich die ESG aus einem extrem schweren Auftaktprogramm (mit fünf vermeintlichen Aufstiegsaspiranten) vier nicht unbedingt erwartete Punkte erarbeitet.

Für die ESG spielten: Im Tor Frank Becker und Timo Kleynen, im Feld Daniel Cremer (3), Maro Fidalgo, Gennadi Fröhlich (1), Engin Kivircik (1), Janosch Merx, Jonas Merx (11/2), Phil Morsch (6), Tim Offermanns, Thomas Pauls (4), Maik Staß (1), Maik Thielen (2), Stefan Tottmann (1).

Nächste Woche geht es weiter gegen den BTB Aachen 2. Dort sollen am Samstag definitiv die ersten zwei Auswärtspunkte eingefahren werden. Hierzu freut sich die Mannschaft der ESG auf lautstarke Unterstützung vieler Eschweiler, die den Weg um 17.30 Uhr in die Halle im Aachener Gillesbachtal finden.

ESG 2 : KTSV Eupen 2 29:28 (10:16)

Die zweite Mannschaft machte es besser und konnte die zweite Partie in Folge gewinnen. Lange Zeit sah es nicht nach einem erfolgreichen Spiel für die ESG-Reserve aus. Ein ums andere Mal sah man gegen das Kreisläuferspiel der belgischen Gäste schlecht aus. Im Angriff vergab man zu viele Möglichkeiten Fahrlässig, so dass man zur Halbzeit schon mit einem deutlichen Rückstand konfrontiert war.

Im zweiten Durchgang ließen die Kräfte auf Seiten der Gäste merklich nach und die Hausherren nutzten dies, das Spiel wieder auszugleichen. Mit der Schlusssirene erhielt Eschweiler noch einen 7m-Strafwurf, den Michael Weber nervenstark zum letztlich glücklichen Siegtreffer zu verwandeln wusste.

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