ESG-Handballer lassen Stolbergs Oberligateam keine Chance

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Eschweiler. Mit nur einem Wechselspieler ging für den ESG-Handball-Verein die Reise nach Rösrath. Über 3-1, 5-4 lag die Mannschaft von Beginn in Front, konnte sich dann aber nicht weiter vom Gegner absetzen.

Immer wieder gelang es dem gegnerischen Linksaußen die Unachtsamkeiten in der Abwehr zu einfachen Toren zu nutzen. Vorne wurden insbesondere von den Außenpositionen gute Torchancen verworfen, aber auch aus dem Rückraum kam nicht wie gewohnt das druckvolle und abschlusssichere Spiel zur Geltung. Nach 20 Minuten konnte Rösrath zum 11-11 ausgleichen. Felix Graaf und Tim Hackenbroich erhöhten kurz vor der Pause auf 13-11, die Gastgeber verkürzten vor der Pause noch auf 13-12 bei gleichzeitiger Zweiminutenstrafe für die ESG.

Nach der Pause hütete Jonas Krauthausen das Tor und führte sich gleich mit 4 Paraden gut in das Spiel ein. Das Angriffsspiel lief jetzt kurzzeitig auch flüssiger, so dass zwei Tore von Rechtsaußen Jerome Aretz und eins von Jens Kellenter zur 16-12 Führung führten. Dieser Vorsprung wurde anschließend verwaltet. Über 21-16, 25-20 hielt man die Gastgeber auf Abstand, ohne jedoch zu glänzen. Dabei konnten sich alle Spieler in die Torschützenliste eintragen. Linksaußen Jonas Jungbluth netzte kurz vor Schluss zum verdienten 27-23 ein.

Fazit: Pflichtspielsieg ohne Glanzpunkte, aber vielleicht hatte der ein oder andere Spieler ja bereits das Pokalspiel gegen den Stolberger Lokalnachbarn aus der Oberliga am folgenden Tag im Hinterkopf.

Aufstellung: Tor Jonas Krauthausen (9 Paraden), Jakob Schäfer (6 Paraden); Feld: Jens Kellenter (4), Felix Graaf (7), Jonas Jungbluth (4), Florian Bonschke (2), Leon Weber (1/1), Jerome Aretz (7), Tim Hackenbroich (2).

Die C2-Jugend verpasste nach einem dramatischen Spiel in Brand durch das dortige Unentschieden leider aufgrund des ungünstigeren Torverhältnisses die Meisterschaft in der Kreisklasse. Schade, aber auch die Vizemeisterschaft ist ein toller Erfolg und die Basis für die künftige Entwicklung.

Im Pokalspiel der ESG C1-Jugend – SV Stolberg (34-29, Halbzeit 18-12) gelang mit starker Leistung ein überzeugender Sieg im Pokalhalbfinale gegen den Oberligisten aus Stolberg. Einen Tag nach dem Spiel in Rösrath musste die Mannschaft im Halbfinale des Pokals gegen den starken Lokalnachbarn aus der Oberliga, die Stolberger Devils, wieder ran.

In den ersten sechs Minuten gab es noch Ungenauigkeiten im Angriffsspiel, so dass die Stolberger zunächst mit 1-3, 2-4 in Front lagen. Nach sieben Minuten glich der glänzend aufgelegte Leon Weber zum 4-4 aus, Rückraumspieler Felix Graaf erhöhte eine Minute später zur erstmaligen 5-4-Führung. Von da an gelang den Gästen keine Führung mehr im Spiel.

Das Spiel ging bis zur 14 Minute mit dem 9-9 hin und her. Dann gelangen Torwart Jonas Krauthausen einige Paraden und mit einem 4-0 Lauf konnte sich die ESG innerhalb von vier Minuten durch Tore von Jerome Aretz, Leon Weber, Felix Graaf und Jens Kellenter auf 13-9 absetzen. Erfreulich war, dass alle Spieler Torgefahr ausstrahlten. Beim Stand von 15-11 gab es eine Zweiminutenstrafe für die Gäste, die die ESG taktisch klug ausnutzte und bis zur Pause mit 18-12 vorlegte.

Nach der Pause ging die Mannschaft das hohe Tempo weiter, so dass Felix Graaf nach 30 Minuten auf 21-14 erhöhte. Die Abwehr stand in dieser Phase sehr gut und ließ kaum etwas zu. In der 35 Minute erhöhte der an diesem Tag mit einer guten Wurfquote spielende Außenspieler Jonas Jungbluth gekonnt auf 24-15. In der Abwehr wehrte man bis zur 40 Minute viel ab und konnte sich den ein oder anderen Ball erkämpfen. Über 28-20 konnten die Gäste in den letzten Minuten noch ein wenig verkürzen. Niclas Neander verwandelte einen schönen Angriff kurz vor Schluss zum 34-28. Nach dem letzten Gegentor war der Jubel mit dem 34-29 Sieg groß.

Im Endspiel geht es nun Mitte März gegen den Oberligisten BTB Aachen.

Aufstellung: Tor Jonas Krauthausen (12 Paraden), Jakob Schäfer (1 Parade); Feld: Jens Kellenter (2), Felix Graaf (7), Jonas Jungbluth (6), Florian Bonschke, Leon Weber (9/1), Jerome Aretz (7), Tim Hackenbroich (1), Niclas Neander (2/1), Felix Schlösser, Nick Faber.

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