Eschweiler - Eschweilers Geschichtsverein erkundet Andernach und Römerbergwerk

Eschweilers Geschichtsverein erkundet Andernach und Römerbergwerk

Letzte Aktualisierung:

Eschweiler. „Andernach und Römerbergwerk Meurin“ ist eine Fahrt überschrieben, zu der der Eschweiler Geschichtsverein für Samstag, 20. September, einlädt.

Abfahrt ist um 8 Uhr ab City-Haus, Peter-Paul-Straße 1. Die Rückkehr erfolgt gegen 20 Uhr. Auf dem Programm stehen Führungen im Römerbergwerk Meurin und im stadtgeschichtlichen Museum Andernach, Mittagessen, Stadtführung Andernach. Die Führung übernehmen ein örtlicher Führer und Armin Meißner; die Leitung hat Gabriele Müller.

Ab Montag, 21. Juli, kann man sich bei Gabriele Müller, Oberdorf 40, Telefon 0 24 03/36578 (jeweils ab 14 Uhr) anmelden. Für diese Fahrt ist zusätzlich eine schriftliche Anmeldung erforderlich.

Vor 13.000 Jahren kam es in der Eifel zu einem gewaltigen Vulkanausbruch (der Krater ist als Laacher See noch heute sichtbar). Aus dem ausgeworfenen Material bildeten sich mit der Zeit Tuff- und Basaltsteinlager. Die Römer erkannten schnell die hervorragenden Eigenschaften dieser Gesteine und begannen sie planmäßig abzubauen. Dazu kam, dass ihnen mit dem nahegelegenen Rhein eine günstige Transportmöglichkeit zur Verfügung stand. Die teilweise untertage gebrochenen Steine wurden u. a. in Köln, Trier und Xanten verwendet. Eines dieser Bergwerke wurde in Meurin freigelegt und zu einem einzigartigen Museum antiker Technik ausgebaut.

Auch die Geschichte Andernachs ist eng mit den Römern verbunden. Schon um 20 n. Chr. entstanden ein Kastell, Hafen und eine Siedlung. Auch nach dem Abzug der Römer (ca. 400 n. Chr.) blieb Andernach ein bedeutender Ort. Die Merowinger und Karolinger unterhielten hier eine Königspfalz.

Unter Kaiser Friedrich Barbarossa kam Andernach an das Erzbistum Köln, eine Zollstation entstand und die Stadt wurde durch eine imposante Mauer und die kurkölnische Landesburg gesichert. Die Kriege des 17. Jahrhunderts führten zur Verarmung.

Zu einem erneuten Aufschwung kam es im 19. Jahrhundert durch den Anschluss an die Eisenbahn und die einsetzende Rheinromantik.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert