Eschweiler Geschichtsverein besichtigt „Colonia sacra“

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Eschweiler. „Von der Romanik bis zum Historismus – Beispiele zur Baugeschichte Kölner Kirchen“ ist eines Tagesfahrt überschrieben, die der Eschweiler Geschichtsverein für Mittwoch, 27. Juli, anbietet. Abfahrt ist um 9.04 Uhr ab Eschweiler Hauptbahnhof.

Die Rückfahrt erfolgt um 18.47 Uhr ab Köln Hauptbahnhof. Die Führung übernimmt Pastor H.J. Bartels; die Leitung hat Dr. Berthold Drube (hier kann man sich auch anmelden: Telefon 26321).

Colonia sacra – das Heilige Köln, wegen der zahlreichen Kirchen hat die Stadt diesen Namen erhalten. Durch die Säkularisation vor 200 Jahren und den Zweiten Weltkrieg wurden viele Bauten vernichtet. Das Inventar wurde in alle Welt zerstreut. Colonia deleta – das zerstörte Köln: so sah es nach dem Zweiten Weltkrieg aus. Auch das 19. Jahrhundert veränderte das Erbe vergangener Zeiten.

In unseren Tagen wurde die immer noch stattliche Zahl wichtiger Kirchen entdeckt und einem breiten Publikum nahegebracht, vor allem die romanischen Kirchen. Die Exkursion will nicht wiederholen, sondern leicht übersehene, einige vielleicht sogar als fremd empfundene Gebäude vorstellen, gewissermaßen eine kleine Auswahl aus den Stilepochen bieten. St. Ursula ist ja eine der bekanntesten Gestalten, die immer noch im Stadtwappen präsent ist. Die ihrem Andenken geweihte romanische Anlage wurde gotisch verändert und erweitert.

Ganz in der Nähe liegt die Ursulinenkirche, wegen ihres seltenen Patroziniums und der Architekturidee eine Neuerung in ihrer Zeit. Was der Besucher in Köln kaum sucht, ist der Schule machende gewaltige Bau der barocken Jesuitenkirche, die nach schrecklicher Verwüstung rekonstruiert wurde. Minoritenkirche und Antoniterkirche führen das hohe bzw. späte Mittelalter vor Augen.

In dieser Zeit war Köln ein europäisches Wissenschaftszentrum und Wirkstätte von Gelehrten, die ihr Jahrhundert prägten, z.B. Johannes Duns Skotus.

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