Eschweiler: Arbeitslosenquote liegt weiterhin bei 9,5 Prozent

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Eschweiler. Die Arbeitslosigkeit ist von Dezember auf Januar um 65 auf 2815 Personen gestiegen. Das waren 40 Arbeitslose mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im Januar 9,5 Prozent; sie war damit genauso hoch wie im Vorjahresmonat.

Dabei meldeten sich 519 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, zwölf mehr als vor einem Jahr und gleichzeitig beendeten 454 Personen ihre Arbeitslosigkeit (plus 41). Der Bestand an Arbeitsstellen ist im Januar um 17 Stellen auf 360 gesunken; im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 88 Arbeitsstellen mehr. Arbeitgeber meldeten im Januar 80 neue Arbeitsstellen, 23 mehr als vor einem Jahr.

Mit einer Arbeitslosenquote von 9,5 Prozent liegt Eschweiler hinter Stolberg (10 Prozent) an der Spitze im Agenturbezirk Aachen-Düren. Die Stadt Aachen weist eine Quote von 9,3 Prozent auf, Alsdorf 7,8 Prozent. Hier weitere Zahlen: Jülich 6,4 Prozent, Düren 7,8 Prozent, Monschau 3,3 Prozent.

Die Gesamtzahl der Arbeitslosen im Bezirk ist im Januar um 2324 Menschen auf 43 628 gestiegen. „Das ist saisontypisch und kommt nicht unerwartet“, berichtet Gabriele Hilger, Leiterin der Arbeitsagentur Aachen-Düren. „Begründet liegt der Anstieg im Auslaufen des Weihnachtsgeschäftes, Kündigungsterminen zum Jahresende, und dem Ende zweieinhalb- und dreieinhalbjähriger Ausbildungsgänge. Der wiederholt sehr milde Winter beeinflusst die Entwicklung der Arbeitslosigkeit erneut positiv: Hier kommt es insgesamt zu weniger Ausfällen in den witterungsabhängigen Außenberufen. Die Arbeitskräftenachfrage ist weiterhin hoch“, so Hilger.

Bei den langzeitarbeitslosen Menschen (Personen, die ein Jahr oder länger arbeitslos sind) stieg die Arbeitslosigkeit im Agenturbezirk Aachen-Düren im Januar an. Ihre Zahl erhöhte sich im Vergleich zum Dezember um 363 auf 18 292. Auch in Eschweiler stieg die Zahl leicht an: von 1183 im Dezember auf nunmehr 1206.

Die Zahl der arbeitslosen 15- bis 25-Jährigen war von November auf Dezember um fast 30 Personen von 234 auf 261 gestiegen und liegt jetzt fast unverändert bei 262 Personen.

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