Erweiterungsbau des Kindergartens St. Cäcilia in Nothberg eingeweiht

Von: thd
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Mit Leiterin Karla Schmitz tru
Mit Leiterin Karla Schmitz trugen die Kinder Lieder und Gedichte vor und zeigten den Besuchern stolz ihren neuen Kindergarten. Foto: Theres Dickmeis

Eschweiler. „Danke, für diesen schönen Morgen! Danke, für jeden neuen Tag!” Die Einweihungsfeier des Erweiterungsbaus gestalteten die Kinder des katholischen Kindergartens St. Cäcilia Nothberg auf ihre eigene Weise - musikalisch und mit viel Freude.

Und weil das Gebäude für die Kinder erweitert wurde, durften sie natürlich einen großen Teil der Feier gestalten. Nicht zuletzt, weil sie fast ein Jahr neben der Baustelle nur eingeschränkt den Kindergartenalltag wahrnehmen konnten. „Es war oft laut und staubig. Aber das Ergebnis stimmt, und die Kinder sind begeistert”, sagte Leiterin Karla Schmitz. Nicht nur die Kinder: Eltern und Besucher staunten über die hellen, bunten Räume und drängten sich zahlreich in die Eingangshalle während der Einweihung.

Die Planung zur Erweiterung begann bereits 2009. „Der Gedanke, das Pfarr- und Jugendheim parallel mit dem Kindergarten umzubauen, festigte sich. Nach vielen Entwürfen und dem Umbau können wir den Kindergarten auf zwei, statt einer Etage nutzen. Das Pfarrheim wird erst im kommenden Jahr fertig”, erklärte Ralf Hagedorn.

Der Bau für den Kindergarten begann im Herbst 2011 und konnte in einem Jahr fertig gestellt werden. 270.000 Euro wurden für den Bau benötigt, der mit Fördergeldern finanziert wurde. „Zuerst wurden die Sanitäranlagen erneuert. Anschließend folgte die Eingangshalle, die Schlafräume mit sechs Bettchen und die Gruppenräume”, beschrieb Architekt Oliver Blum vom Architektenbüro Blum, Breuer, Brückner die Bauarbeiten und erklärte, dass der zweite Komplex im unteren Stockwerk von innen und außen genutzt werden könne.

„In der Mehrzweckhalle kann auch bei Regen Sport ausgeübt werden, und im Außenbereich befindet sich jetzt eine Art Amphitheater, in dem Aufführungen gespielt werden können.” Der Eingangsbereich sei außerdem neben der Treppe über eine neue Rampe zu erreichen, was für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen wichtig sei.

Auch Bürgermeister Rudi Bertram bewunderte den Bau: „Nachdem die Steine stehen, müssen sich die Räume mit Leben füllen. Während der Bauarbeiten und auch jetzt können die Kinder in die Gesellschaft integriert werden.” Wie sehr die Kinder schon eingebunden werden können, haben sie am Sonntag direkt bewiesen. Den Sonntagsgottesdienst gestalteten sie mit einigen Liedern und den Fürbitten.

Während der Einweihungsfeier sagten sie Gedichte über den Bau auf und überreichten Pfarrer Marian Janke den Hausschlüssel, der anschließend das Haus segnete. Die 46 Kinder des Kindergartens zeigten ihren Eltern und zahlreichen Besuchern stolz die neuen Räume, und trotz der nun 350 Quadratmeter wurde es an der einen oder anderen Stelle etwas eng - mit so viel Andrang hatte das Kindergartenteam nicht gerechnet.
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