Erste Kinderolympiade der katholischen Grundschule Röhe

Von: Manuel Hauck
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Um einige Erfahrungen reicher sind die Schüler der KGS Röhe nach der ersten Kinderolympiade. Vor allem der Zusammenhalt in der Gruppe ist gewachsen. Foto: Manuel Hauck
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Nicht nur die Leistungen einzelner, auch der Erfolg und Zusammenhalt im Team zählten bei den Disziplinen der ersten Kinderolympiade der KGS Röhe. Foto: Manuel Hauck
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Ganz schön knifflig waren manche der sportlichen Herausforderungen bei der Kinderolympiade in Röhe. Foto: Manuel Hauck

Eschweiler. Zwischen Freud und Leid liegen nur wenige Punkte auseinander, doch im Vordergrund steht bei der ersten Kinderolympiade der katholischen Grundschule Röhe das Miteinander in einer Mannschaft. Zum Aktionstag Leichtathletik hat sich die Schule in diesem Jahr etwas Besonderes überlegt und veranstaltet auf dem Röher Sportplatz in fünf Disziplinen einen Gruppenwettbewerb, bei der die Leistung im Team zählt.

Während andere den Brückentag zum verlängerten Wochenende ausnutzten, verschrieb sich die Katholische Grundschule Röhe am Tag nach Fronleichnam dem sportlichen Wettkampf. Nach tags zuvor noch herrschendem Regen und Gewitter, zählten bei der ersten Auflage der Kinderolympiade bei trockenem und etwas milderem Wetter jedoch nicht die Einzelleistungen der Schüler, sondern die Erfolge und der Zusammenhalt in der Gruppe.

Schulleiterin Katrin Berentzen und die Klassenlehrerinnen Nicole Mohnen und Anja Sikorski, verantwortlich für die Durchführung der Olympiade, mischten sogenannte „Riegen“. Nachdem in die zehn Teams Schülerinnen und Schüler bunt durcheinander von der ersten bis zur vierten Klasse eingeteilt wurden, konnte es losgehen.

„Riege 10“ wurde von Schulleiterin Berentzen persönlich begleitet. Zunächst ging es zur Disziplin Zielwerfen. Drei Versuche hatte jedes Kind, um einen Ball in Kisten zielgenau zu werfen, wobei der weiteste Behälter die meisten Punkte einbrachte. Weiter auf dem Weg machten sich die Schüler zur zweiten Station, einer abgewandelten Version von Weitsprung.

In drei Minuten musste jedes Mitglied der Riege einen weiten Sprung in den Sandkasten wagen, anschließend in einen Ring laufen, sodass der nächste Teilnehmer los spurten konnte. Die dritte Disziplin bestand aus einer Mischung aus Weitwurf und Kugelstoßen. Die Riege musste Basketbälle möglichst weit werfen und hatte dafür, diesmal ohne Stoppuhr, jeweils drei Versuche.

An der vierten Station kam es dann auf Schnelligkeit an. In einer Art Staffellauf mussten die Kinder Hürden überspringen, möglichst schnell rennen und dabei einen Ring an den Nächsten weitergeben. Bei der fünften Disziplin war schließlich körperliche Balance gefragt. Durch einen Parcours mit mehreren Ringen musste die Riege nacheinander in der ersten Hälfte auf dem einen Bein und dann auf dem anderen Bein hüpfen. Auch diese Herausforderung meisterte „Riege 10“ unter Anfeuerung von Berentzen und der Teammitglieder in der Hoffnung, im Wettstreit mit den anderen Mannschaften, viele Punkte ergattert zu haben.

Nun ging es aber zunächst in eine halbstündige Pause, ehe alle Disziplinen in der zweiten Hälfte noch einmal absolviert wurden. Anschließend wurden die Punkte zusammengezählt und die besten drei Teams ermittelt. Langeweile kam während der Zählpause jedoch nicht auf, da die Schülerinnen und Schüler noch immer ausreichend Energie hatten, um auf dem Röher Sportplatz die Fußballtore und das Volleyballfeld zum sportlichen Wetteifer zu nutzen.

Schließlich fieberten die Kinder den Bronze-, Silber und Goldmedaillen entgegen. Schulleiterin Berentzen dankte zunächst allen helfenden Eltern und dem Schulpersonal für die reibungslose Durchführung der Olympiade. Auch die Teilnehmer wurden für ihren Einsatz mit Applaus belohnt und bekamen Urkunden für ihre Beteiligung. Ernst wurde es anschließend auch für „Riege 10“, die Berentzen gebannt zuhörte.

Der Bronzerang ging an „Riege 7“. Es wurde weitergefiebert. Silber ergatterte „Riege 1“. Spannung lag in der Luft. Gold ging schließlich an „Riege 3“, die Freude bei den Siegern war groß. Für „Riege 10“ hatte es somit nicht für die ersten drei Plätze gereicht. An diesem Tag zählte jedoch nicht nur der Sieg, vor allem auch der Zusammenhalt und das Miteinander in einem Team sollten die Kinder hautnah erleben.

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