Erstaufnahme: Stadt dankt Ärzten, die ehrenamtlich arbeiten

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Ein bestens kooperierendes Team: Stadt, Feuerwehr und Mediziner aus dem St.-Antonius-Hospital.

Eschweiler. Die ersten 150 Flüchtlinge kamen Ende August in Eschweiler an. Mit nur wenig Vorlaufzeit musste der Ablauf der Erstuntersuchungen geplant werden.

Die Zusammenarbeit zwischen der Stadt Eschweiler und dem St.-Antonius-Hospital funktionierte zur Zufriedenheit aller. Trotz des schon vollen Dienstplans meldeten sich aus dem ärztlichen Bereich direkt viele ehrenamtliche Helfer, um in ihrer Freizeit gemeinsam die vorgeschriebenen Erstuntersuchungen durchzuführen.

Als Dank und Anerkennung für die spontane Hilfsbereitschaft und Unterstützung fand nun eine kleine Feierstunde für die rund 20 Ärzte und Assistenten des Hospitals statt, die unter Teamleitung von Dr. Thomas Groß, Dr. Heike Neuhaus und Rolf Overs-Frerker auch noch bei nachfolgenden Untersuchungen und Impfaktionen immer wieder hilfreich zur Seite standen.

Hospitalvorstand Elmar Wagenbach fand nicht genug der dankenden Worte: „Wir wussten gar nicht, wie wir die Aktionen stemmen sollten. Einzig durch Ihr hohes persönliches Engagement verbunden mit der sofortigen Bereitschaft helfen zu wollen, konnte dies bewältigt werden.“ Diesen Dankesworten schloss sich der Eschweiler Bürgermeister Rudi Bertram an. „Ohne Sie wäre das nicht gegangen. Es ist schön, das Ehrenamt nutzen zu können, aber ehrenamtliche Hilfe allein reicht auf Dauer nicht aus: Jetzt müssen neue Strukturen hinterlegt werden - mehr staatliche Hilfe und Unterstützung ist gefragt. Dank von Herzen für die gute Zusammenarbeit - ohne Sie hätten wir die Situation nicht retten können. …Wir werden jedoch nicht das letzte Mal auf Sie zugekommen sein…“

Aus dem Ärzteteam gab es viele positive Rückmeldungen. So berichtete Dr. Heike Neuhaus: „Trotz aller Anstrengung gab es viele schöne Momente. Wir haben mit allen Beteiligten Hand in Hand zusammen gearbeitet. Das Ordnungsamt hat die Gesamtorganisation durchgeführt, die Feuerwehr hat die Untersuchungsräume eingerichtet und die Verpflegung gestellt , der Bürgermeister war ständig vor Ort – und wir haben Untersuchungen und Impfaktionen durchgeführt.“ Dr. Thomas Groß fand die treffenden

Schlussworte: „Gemeinsam kann man viel bewegen - Wir vom SAH sind ein eingespieltes Team!“

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