Eröffnungstag des Blausteinsee-Cup

Von: vr
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Mit seinem wuchtigen Kopfball sorgte Lohns René Pütz für das 5:0 und ließ Weisweilers Torhüter Thorsten Malik keine Chance. Foto: Volker Rüttgers

Eschweiler. 6:0. Mit einem gewaltigen Paukenschlag startete der FC Rhenania Lohn in sein 14. Turnier um den Blausteinsee-Cup und beschenkte sich im Jubiläumsjahr selbst, denn die Kicker des neun Jahrzehnte alten Traditionsclubs fegten im Eröffnungsspiel am Donnerstag Fortuna Weisweiler regelrecht aus dem Stadion.

Nach der Orkan-Feuertaufe, die sämtliche Zelte auf der Lohner Sportanlage einen Tag zuvor bestanden hatten, folgte der eigentliche Sturm, denn nach anfänglicher Zurückhaltung legte das Meisterteam von Trainer Josef Schepp vor heimischen Publikum so richtig los und schoss je drei Tore in beiden Halbzeiten.

9:1 Torschüsse verzeichneten aufmerksame Spielbeobachter in den ersten 45 Minuten, von denen Sebastian Fijol nach Freistoßvorlage von Rafael Wolff (24. Minute), Guido Skorna (28.) und Koray Temel (33.) nach wunderbarem Steilpass durch Sebastian Fijol ihre im gegnerischen Tor unterbrachten.

Fortuna Weisweiler schien der Abstieg aus der Kreisliga A, in die hingegen die Lohner als Meister aufgestiegen sind, noch in den Köpfen zu sitzen, das Team leistete kaum Widerstand.

Das Spielgeschehen fand sowohl in der ersten als auch in der zweiten Halbzeit fast ausschließlich in der Hälfte der Weisweiler statt, abgesehen von den weiten Abschlägen des Fortuna-Torhüters Thorsten Malik, die jedoch nur selten einen Abnehmer fanden.

Immerhin konnte sich der dauergeprüfte Keeper noch mit einem gehaltenen Elfmeter auszeichnen, allerdings nicht das 4:0 durch Koray Temel (48.), den Kopfballtreffer von Rene Pütz zum 5:0 (55.) und das 6:0 durch den Neuzugang von Rhenania Eschweiler, Sebastian Fijol, verhindern.

Das Team von Rhenania Lohn jedenfalls präsentierte sich am Donnerstagabend in bester Spiellaune und verpasste dem ersten Blausteinsee-Cup-Sieger von 1997 Fortuna Weisweiler gleich zwei blaue Augen. Ob die Weisweiler sich davon erholen können, wird ihre nächste Begegnung am Montag gegen den SC Kellersberg zeigen.

Sechs Tore, ein weitgehend faires Spiel mit nur einer gelb-roten Karte, und viel Sonnenschein, der Auftakt zum 14. Blausteinsee-Cup-Turnier war gelungen, schließlich hatte Lohns Vorsitzender Hans Krahe mit seinem Helferteam und Spielern der 1. Mannschaft an der Zeltkulisse im Stadion eine ganze Woche lang gearbeitet.

Ganz neuen Komfort können die Besucher des Turniers auch auf der Tribüne erleben in den 198 Sitzen aus dem ehemaligen Aachener Tivoli-Stadion, die Steuerberater Horst Rambau dem Verein gestiftet hatte.

Und auch dem hartnäckigsten Begleiter der Open Air-Music Night im Rahmen des Blausteinsee-Cups, dem Regen, wollen die Lohner dieses Mal ein Schnippchen schlagen und werden ein riesiges Zeltdach aufspannen, wenn kommenden Freitag „For Example” das Lohner Stadion rocken wird.

Es scheint also an alles gedacht worden zu sein und wenn jetzt noch in jedem Spiel so viele Tore fallen wie am Donnerstagabend, dann dürfte dies der Blausteinsee-Cup der Superlative werden.
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