Erkundungstour der Flüchtlinge

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Eschweiler. Es wird viel in Eschweiler getan, um Flüchtlinge willkommen zu heißen. Jüngst wurde auch das Eschweiler Flüchtlingscafé – ein Angebot, das aus der Kooperation der Arbeiterwohlfahrt (Awo) Stadtverband Eschweiler, des Sozialverbands Ortsgruppe Eschweiler und des Integrationsrates bei der Stadt Eschweiler entstanden ist – im Rahmen einer kleinen Feierstunde eröffnet.

In der Alten Schule an der Hehlrather Straße sollen sich Menschen, die ihre Heimat aus Angst um ihr Leben verlassen mussten, mit anderen Betroffenen austauschen, aber auch Wissenswertes über Eschweiler erfahren. Die Eröffnung fand im Rahmen der bundesweiten Awo-Aktionswoche statt. Diesen Zeitraum nutzte der Awo-Stadtverband und der Integrationsrat auch, den Flüchtlingen ihre neue Heimat in einer Stadtrundfahrt zu präsentieren. Während der Fahrt wurden die Stationen mehrsprachig erläutert. Die Runde mit dem Bus durch die Stadt sollte wichtige Hinweise und Hilfen geben, sich besser in Eschweiler zurecht zu finden. Neben den wichtigsten Arbeitsstätten und Wohngebieten waren Bildungseinrichtungen, religiöse Zentren, Einkaufsmöglichkeiten, Sport- und Freizeiteinrichtungen wie der Eschweiler Blausteinsee das Ziel.

Der Awo-Vorsitzende Thomas Ladwig freute sich über die zahlreichen Gäste bei der Eröffnung des Cafés. Es war Agi Zollorsch von der Ortsgruppe Eschweiler des Sozialverbands Deutschland vorbehalten, die Hintergrunde und Gedanken, die zur Gründung des Cafés führten, zu erläutern. Die Menschen sollen nicht alleinegelassen werden und schnell in unserer Gesellschsaft zurecht finden. Es sollen Ängste und Barrieren abgebaut werden. Manche Angebote zielen auf Flüchtlingsfrauen.

Es gibt noch eiiniges zu tun, wovon Nora Hamidi, die Vorsitzende des Integrationsrates, in einem kurzen Überblick über weitere gemeinsame Vorhaben berichtete. Die Teilnehmer der Stadtrundfahrt und der Café-Eröffnung stammten größtenteils aus Syrien. Bürgermeister Rudi Bertram hieß die anwesenden Flüchtlinge darum nicht nur herzlich willkommen, sondern erinnerte auch an den schwierigen Weg, den die Menschen hinter sich gebracht haben. Sein Dank galt darum natürlich den Initiatoren des Flüchtlingscafés, die er auch um Geduld bat. Man solle dem neuen Angebot Zeit geben, zu wachsen und sich zu entwickeln.

Awo, Sozialverband und Integrationsrat wollen die bereits vorhandenen Netzwerke für die Zukunft ausbauen und natürlich weiter den Flüchtlingen zur Seite stehen.

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