Erfolgsgeschichte des Eschweiler Krankenhauses geht weiter

Von: irmi
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Auch in Zukunft soll der Fortschritt im St.-Antonius-Hospital im Fokus stehen: Elmar Wagenbach, geschäftsführender Vorstand, konnte beim traditionellen Neujahrsempfang im Elisabethheim eine illustre Gästeschar begrüßen. Foto: Irmgard Röhseler
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Blickt positiv auf 2017: Elmar Wagenbach, geschäftsführender Vorstand des St.-Antonius-Hospitals. Foto: Irmgard Röhseler
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Pfarrer Michael Datené nutzte als Kuratoriumsvorsitzender die Gelegenheit für einige Dankesworte. Foto: Irmgard Röhseler
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Der Zauberkünstler Jörg Alexander sorgte für magische Momente und bezauberte die Gäste. Foto: Irmgard Röhseler

Eschweiler. Gesunder Optimismus herrschte am Mittwochnachmittag beim Neujahrsempfang des St.-Antonius-Hospitals. Der geschäftsführende Vorstand Elmar Wagenbach, der eine illustre Gästeschar im proppenvollen Elisabethheim begrüßen konnte, ließ keinen Zweifel aufkommen, dass die Erfolgsgeschichte des Eschweiler Krankenhauses auch in 2017 fortgesetzt werde.

„Auch wir haben heute die Gelegenheit zu feiern und die großen weißen Flächen der Zukunft zu beschreiben und zu gestalten“, eröffnete er seine Rede. „Jeder von Ihnen kennt es. Whats­app und andere Nachrichtendienste überschütten uns gerade zu Weihnachten und zum Jahreswechsel mit guten und gut gemeinten Ratschlägen. Mal mit mehr und mal mit weniger Inhalt. Eine dieser Nachrichten, die ich dieses Mal erhalten habe, trifft allerdings ziemlich genau auf uns und unsere Gesellschaft zu.“

Und so erzählte Wagenbach von einem Überraschungstest, den ein Professor mit seinen Studenten machte. Zur Überraschung aller hatte das Aufgabenblatt, das der Professor seinen Studenten vorlegte, nur einen schwarzen Punkt in der Mitte. ‚Ich möchte Sie bitten, das aufzuschreiben, was Sie dort sehen.‘ Die Schüler waren verwirrt, aber begannen mit ihrer Arbeit.

Am Ende der Stunde sammelte der Professor alle Antworten ein und begann sie laut vorzulesen. Alle Schüler ohne Ausnahme hatten den schwarzen Punkt beschrieben – seine Position in der Mitte des Blattes, seine Lage im Raum, sein Größenverhältnis zum Papier etc.

Der Professor lächelte und sagte: ‚Ich wollte Ihnen eine Aufgabe zum Nachdenken geben. Niemand hat etwas über den weißen Teil des Papiers geschrieben. Jeder konzentrierte sich auf den schwarzen Punkt – und das gleiche geschieht in unserem Leben. Wir haben ein weißes Papier erhalten, um es zu nutzen und zu genießen, aber wir konzentrieren uns immer auf die dunklen Flecken. Nehmen Sie die schwarzen Punkte wahr, doch richten Sie ihre Aufmerksamkeit mehr auf das gesamte weiße Papier und damit auf die Möglichkeiten und glücklichen Momente in ihrem Leben und teilen sie es mit anderen Menschen!‘

„Als wir im vorigen Jahr zusammen mit dem Bethlehem-Krankenhaus das Regio-Netzwerk für die Frau gründeten, schauten fast alle nur auf den schwarzen Punkt“, führte Elmar Wagenbach weiter aus. „Selbstverständlich war es auch uns, der Betriebs- und Geschäftsleitung, dem Kuratorium und auch dem Kirchenvorstand klar, dass eine solche Entscheidung sehr emotional diskutiert wird und daher haben sich alle Beteiligten sehr intensiv mit der Thematik auseinandergesetzt und diese Entscheidung nicht leichtfertig getroffen. In Einzelgesprächen, und dies sogar unter anderem mit einigen Hebammen, wurde mir allerdings immer wieder bestätigt, dass es eine nachvollziehbare und richtige Entscheidung ist und war, aktiv die Zukunft zu gestalten und die weißen Flächen des Blattes zu beschreiben. Konzentration auf die Stärken eines jeden Partners zum Vorteil für die Patienten.“

Ganz nebenbei habe das Hospital im vergangenen Jahr viele weitere Kapital der erfolgreichen Historie geschrieben.

Neben der Steigerung der Patientenzahlen ist es, so Wagenbach, dem St.-Antonius-Hospital gelungen, im Pflegedienst alle ihre frisch examinierten Schüler und auch weitere Krankenschwestern und Pfleger anderer Einrichtungen zu gewinnen und einzustellen. Trotz aller Prozessoptimierung sei der Pflegeberuf immerhin ein Beruf, der am Patienten ausgeübt werde und hier spiele die Komponente Zeit eine erhebliche Rolle.

Trotz des „schwarzen Punktes“ öffentliche Investitionsförderung, habe das Krankenhaus weiter an der weißen Fläche des Blattes Krankenhausentwicklung gearbeitet. Die Baumaßnahmen zum zweiten Strahlenbunker und die Sanierung der Privatstationen seien angelaufen.

„Neben Investitionen in Personal und Gebäude ist ein Krankenhaus auch auf eine aktuelle medizintechnische Ausstattung angewiesen. Hier sei nur als Beispiel die in 2016 durchgeführte komplette Erneuerung aller Ultraschallgeräte der Klinik für Inneren Medizin, sowie weiterer Ultraschallgeräte anderer Kliniken, insgesamt elf Geräte, und unser aufgelegtes Programm zur Erneuerung der pflegerischen Hilfsmittel erwähnt“, so Wagenbach weiter.

Bereits in 2016 sei der Vertrag zum Kauf von drei Katheter-Messplätzen unterschrieben worden, die nach Umbau der Bereiche noch im ersten Halbjahr 2017 in Betrieb genommen werden sollen. Neben der Erweiterung des kardiologischen Spektrums, das sich heute schon auf höchstem Niveau befinde, entstehe für den Bereich der Gefäßchirurgie ein moderner Hybrid-OP.

„Sie sehen also, dass wir noch viele weiße Blätter zu beschreiben haben und dies voller Tatendrang tun werden, damit wir unserem Motto: ‚Wir und alle für den Patienten‘ gerecht werden.“

Pfarrer Michael Datené nutzte als Kuratoriumsvorsitzender die Gelegenheit für einige Dankesworte und betonte, dass er sich in Eschweiler sehr wohl fühle und dass ihm in den anderthalb Jahren an seiner Wirkungsstätte viel Gutes widerfahren sei.

Dann war es der Münchener Magier Jörg Alexander, der für magische Momente sorgte und die Gäste gerade zu ver- und bezauberte. Das war Zauberkunst aus nächster Nähe. Alexander kombinierte Zauberkunst mit Mentalmagie, zeigte visuelle Effekte, die das Publikum nicht mehr aus dem Staunen herausbrachte und verblüffte einige Menschen, die er auf die Bühne holte.

Beispielsweise bei einem unglaublichen Spiel mit Geldscheinen: Zählte der Publikumsgast gerade noch zehn Geldscheine, hatte er aber plötzlich nur noch sieben in seiner Hand, und nur wenige Sekunden später 20 Scheine. Vor den Augen des gebannten Publikums „zerrieb“ der Zauberer den Siegelring eines Gastes in seinen Fingern, um ihn einige Sekunden später aus seinem verschlossenen Schlüsselbund aus der Hosentasche zu ziehen. Wunder aus nächster Nähe, die bestimmt noch lange nachklingen werden.

Die Schlussworte sprach Dr. Alexander Bach, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Hand- und Wiederherstellungschirurgie.

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