EMF: Starke Live-Shows beim gelungenen Finale

Von: Dirk Müller
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„Banda 5” gestaltet das gro
„Banda 5” gestaltet das große Finale des EMF mit starken Melodien bringen mit heißen Rhythmen das begeisterte Publikum auf dem Markt zum Tanzen. Foto: Dirk Müller

Eschweiler. Nicht nur aus Sicht von Veranstalter Max Krieger war das Eschweiler Music Festival ein voller Erfolg. Was unter anderem am Samstagabend von der Bühne des EMF erklang, zog magisch an, erinnerte an „Blondie”, Kate Bush und bisweilen sogar an Janis Joplin, doch es war Stefany June, die das Publikum in ihren Bann zog.

Mit variabler und hoch eindrucksvoller Stimme, präsentierte die Niederländerin ihre Songs in einer fesselnden Live-Show. Stefany June beherrschte dabei alle Facetten, gab sich mal aufreizend lässig, mal als wild tanzendes Energiebündel und echte „Rockröhre”.

Die Kompositionen ihrer Stücke wie „Lean on me”, „Catch your Breath” und Junes aktueller Single „Summer” kamen ebenfalls sehr gut an, denn musikalisch war für fast jeden etwas dabei: Von balladenhaft bis rockig verwob die vierköpfige Band der Sängerin Elemente aus Pop, Funk, Reggae und Hip-Hop zu einem ganz eigenen Sound, brachte dynamischen Rhythmus und eine kraftvolle Gitarre in harmonischen Einklang mit originellen Keyboardsounds. Nachdem sich Stefany June mit ihrem Auftritt viele Freunde an der Inde gemacht hatte, kündigte Moderator Patrick Nowicki den Höhepunkt des EMF-Finales an - und „Banda 5 ” entfachte darauf ein wahres Feuerwerk aus Musik, Rhythmus und vor allem guter Laune.

Brasilianisches Lebensgefühl

Teils durch eine farbenfrohe Zumba-Gruppe unterstützt, brachte die brasilianische Formation tolle Stimmung auf den Markt und servierte einen klangvollen Cocktail aus Samba, Merengue, Rock und Pop. Ob mit Genre-Klassikern wie „Lambada” und Jorge Ben Jors „Mas que nada” oder aktuellere Titel wie „Ai se eu te pego” und das „neue Nossa”, „Balada Boa” von Gusttavo Lima - „Banda 5 ” gelang es spielend, das Publikum in Bewegung zu bringen. Die Musikfreunde auf dem Eschweiler Markt klatschten und sangen eifrig. Zwischen Bühne und Kirche stand bald kein Zuschauer mehr still.

Tanzend und fröhlich feiernd genossen die Gäste beim EMF eine portugiesische Version des Bob-Marley-Songs „No Woman, no Cry” und typische „Banda 5”-Interpretationen moderner Hits. So glänzte die Band bei „Im yours” von Jason Mraz und bewies, dass „Move like Jagger” von „Maroon 5” auch ohne Christina Aguilera toll klingen kann. Bei einem Instrumentalstück der besonderen Art, konnte „Banda 5” den Gesang getrost dem Publikum überlassen.

„Viva Colonia”

Die Zuschauer stimmten lautstark den Text von „Viva Colonia” an, und zum Finale des Konzerts voller brasilianischem Lebensgefühl griff Kulturmanager und EMF-Organisator Max Krieger zur Posaune und bearbeitete auch die Congas. Weder dass die Zuhörer vehement eine Zugabe forderten, noch dass die Band daraufhin erneut „Nossa Nossa” präsentierte war erstaunlich, aber eine Überraschung hielt das EMF am Ende dennoch bereit: Zu „Banda 5”, Kriegern und den Zumba-Tänzern gesellte sich spontan der Tenor Christian Lanza auf die Bühne, griff zum Mikrofon und sang leidenschaftlich mit.
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