Eschweiler - Eltern müssen für Schule in die Tasche greifen

Eltern müssen für Schule in die Tasche greifen

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Seit August läuft der provisorische Mensenbetrieb im Städtischen Gymnasium in Kooperation mit dem Förderverein. Ein Ausbau ist geplant und kostet bis zu zwei Millionen Euro. Foto: Stefan Herrmann

Eschweiler. Das so genannte G8-Modell (Abitur am Gymnasium nach acht Jahren) ist bereits seit 2005 in Kraft, doch die Auswirkungen machen sich erst jetzt deutlich bemerkbar. Denn um den Lernstoff durchzubringen, muss auch an Nachmittagen unterrichtet werden.

In einem solchen Fall muss die Schule allerdings auch den Schülern die Möglichkeit geben, eine Mittagsmahlzeit zu sich zu nehmen.

Erste Schritte hierzu sind eingeleitet. Am Städtischen Gymnasium und an der Bischöflichen Liebfrauenschule werden einige Klassen derzeit mittags beköstigt.

Allerdings wurden bisher erst Übergangslösungen gefunden, denn in naher Zukunft müssen die Bagger anrücken.

Die Bischöfliche Liebfrauenschule plant einen Multifunktionsraum im ehemaligen Klostergebäude. Mit Unterstützung des Fördervereins und zahlreicher Eltern soll dort die Mensa entstehen.

Die Umbaukosten werden auf 460.000 Euro geschätzt. Etwa 100.000 Euro will das Bistum Aachen als Schulträger beisteuern, weitere 100.000 Euro Zuschuss erhofft sich die Schule vom Land. Bleibt eine Deckungslücke von 260.000 Euro, die der Förderverein schließen soll.

Dass die Eltern immer mehr in die Verantwortung gezogen werden, davon kann auch Helge Dickmeis als Vorsitzender des Vereins ehemaliger Schüler und Freunde des Städtischen Gymnasiums ein Lied singen.

Der Förderverein dürfte in diesem Jahr möglicherweise noch stärker beansprucht werden, denn es ist ein Ausbau an der Preyerstraße geplant, der bis zu zwei Millionen Euro kosten soll. Viel Geld für die klamme Kommune.
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