Elektro-Rekord: Krumbach stellt Bestmarke auf dem Nürburgring ein

Von: rfr
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Hatte wieder Grund zum Feiern:
Hatte wieder Grund zum Feiern: Porsche-Pilot Jochen Krumbach.

Eschweiler/Nürburgring. Jochen Krumbach aus Eschweiler hat seinen im August 2011 aufgestellten Rundenrekord für Elektrofahrzeuge auf der Nürburgring-Nordschleife jetzt offiziell unterboten.

7 Minuten und 22 Sekunden benötigte Jochen Krumbach für die knapp 20,8 Kilometer lange Distanz - 25 Sekunden weniger als vor rund 13 Monaten.

Auftraggeber war erneut die Toyota Motorsport GmbH (TMG), das Fahrzeug der weiterentwickelte TMG EV P002. Alle einzelnen Komponenten des Wagens wurden seit der ersten Rekordfahrt für höhere Leistungsfähigkeit weiterentwickelt: Der Antriebsstrang wurde komplett überarbeitet, die Kühlung des Motors verbessert, weitere Leistung herausgeholt und das Fahrwerk überarbeitet.

„Das Auto lief absolut problemlos, hat großes Potential und der Elektroantrieb schiebt mächtig an”, fasst Krumbach seine Rekordfahrt zusammen.

Auch der 9. VLN-Lauf, der am gleichen Wochenende stattfand, war für Krumbach und sein Team Manthey-Racing von Erfolg gekrönt: Nachdem das auf vier Stunden angesetzte Rowe-250-Meilen-Rennen trotz guter Trainingszeit nur von Startplatz 8 aufgenommen werden konnte, erkämpften sich der Indestädter Jochen Krumbach gemeinsam mit den Porsche-Werksfahrern Romain Dumas (Frankreich) und Timo Bernhard (Dittweiler) nach 28 Rennrunden den zweiten Gesamtrang.

Der Moskovskaya-Nadelstreifen-Porsche GT3 R lief wie ein Uhrwerk und auch das berüchtigte Eifelwetter spielte mit.

Trotzdem zeigt sich Jochen Krumbach nicht ganz zufrieden: „Durch die neue Tempo-60-Regel bei doppelt gelb geschwenkter Flagge hatten wir riesige Unterschiede in den Rundenzeiten. Bei meinem Stint war extrem viel los, ich hatte auf zwei schnellen Abschnitten je eine Gelbphase, bei der nicht zu erkennen war, ob Gelb geschwenkt oder Doppelt-Gelb angezeigt wurde. Ich bin auf Nummer sicher gegangen und habe dadurch wertvolle Zeit verloren. Die neue Regel ist nicht verkehrt, es muss jedoch meiner Meinung nach noch von allen Seiten daran gearbeitet werden. Dazu war die Sicht aufgrund von Öl und Kühlflüssigkeit auf meiner Windschutzscheibe extrem schlecht”, konstatiert Krumbach.

Sein Fazit: „Alles in allem ein schwieriges und sehr turbulentes Rennen!”
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