Eischwiele Tön´ an der türkischen Riviera

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Eschweiler/Avsallar. „Em Campingwaan noh Holland”? Nicht in diesem Jahr, denn: „De Fröngde”, Thomas Vendel (Gesang), Rene Hoppenreis (Keyboards), Bernd Bernholz (Gitarre), Axel Kurth (Bass) und Stephan Meeßen (Schlagzeug), die bekannte Mundartband aus Eschweiler, sind gerade aus der Türkei zurück.

Auf Einladung der Gemeindeverwaltung von Avsallar/Alanya, gaben sie dort drei Konzerte. „Ziel war es, eine Brücke zu schlagen, mit der wir die rheinische und die türkische Kultur ein wenig näher zusammenrücken ließen”, so Rene Hoppenreis. Dies ist ihnen sichtlich gelungen. Wie im türkischen Fernsehen (im Internet unter http://www.kanalalanya.com) zu sehen ist, feiern die deutschen Gäste im Touristenort Avsallar gemeinsam mit den Einheimischen.

„Es war eine tolle Erfahrung”, sagt Frontmann Thomas Vendel, „und unsere Sorgen im Vorfeld wurden uns schon von Beginn an genommen. Denn mit der Firma Akademix aus Ankara, dem größten türkischen veranstaltungstechnischen Ausrüster, hatten wir einen super Partner für Licht und Sound”. Gemeinsam mit den Technikern Erich Jungherz, Christoph Lausberg, Matti Bernholz und Maurice Meeßen konnte somit eine perfekte Show mit Musik, Licht und Effekten geschaffen werden.

„Fotos, Videos und Livestreams sind in Kürze auf der Bandhomepage zu sehen”, erklärt Rene Hoppenreis. „Die Leute haben super mitgefeiert. Viele haben uns auf der Straße und in den Hotels angesprochen. An der ganzen Küste hingen Plakate, Poster und Banner von uns. Es war einfach beeindruckend”, so Axel Kurth weiter.

Thomas Vendel meint: „Wir haben noch nie so hart gearbeitet, wie in den vergangenen Monaten. Normalerweise dauert unser Programm eine gute halbe Stunde. Jetzt mussten wir ein Programm zusammenstellen, dass zwei Stunden und länger dauerte.” Zudemmusste die Truppe noch den neuen Schlagzeuger Stephan Meeßen einarbeiten.

„Anfragen fürs nächste Jahr”

Aber es hat sich gelohnt: „Es gibt schon zwei Anfragen für das nächste Jahr. Wohin es uns dann zieht, lasst euch überraschen.” Jetzt sagen die Fröngde erst einmal Danke. An die Verantwortlichen in Avsallar und die Leute, die vor Ort die Organisation vorgenommen haben. Dazu gehören neben Hans-Peter Boßer auch ortsansässige Firmen. Stephan Meeßen: „Diesen Leuten ist es zu verdanken, dass wir ein paar tolle Tage gemeinsam mit unseren Familien dort verbringen konnten. So hieß es, 22 Personen unterzubringen und zu versorgen. Doch diese Aufgabe wurde mit Bravour gemeistert”.

Rene Hoppenreis erläutert: „Neben all diesen Eindrücken darf man natürlich nicht vergessen, dass diese Aktion für uns sehr aufwendig und auch anstrengend war. Bei Temperaturen von über 40 Grad Celsius in praller Sonne die Instrumente aufzubauen, war kein Zuckerschlecken. Teilweise lagen die Nerven blank und so waren wir froh, dass wir zwischendurch einige ruhige Tage mit unseren Familien verbringen konnten.”

Und wie geht es jetzt weiter mit den Fröngden? „Zuerst einmal machen wir so weiter, wie bisher.” Man werde weiter arbeiten und sich natürlich gründlich auf die anstehende Karnevalssession vorbereiten. „Ein neues Projekt ist schon geplant, mit dem wir wieder einmal für große Überraschung sorgen werden”, erklärt Bernd Bernholz.
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