Eischwiele Platt wird nun auch in Kindergärten gesprochen

Von: se
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Die Einnahmen des karnevalistischen Empfangs an Weiberfastnacht überreichte Johannes Gastreich (6. von links) von der Raiffeisen-Bank Eschweiler auch in diesem Jahr gemeinnützigen Einrichtungen. Foto: Sonja Essers

Eschweiler. „Es ist uns eine große Freude, dass wir uns heute wieder einmal hier versammeln dürfen“, sagte Johannes Gastreich, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisen-Bank Eschweiler, am Freitagnachmittag. Auch in diesem Jahr spendete die Raiffeisen-Bank Eschweiler die Einnahmen aus ihrem traditionellen Karnevalsempfang an Weiberfastnacht für wohltätige und soziale Zwecke.

Das diesjährige Prinzengespann Christian Leuchter und Frank Lersch waren dabei, als Gastreich an fünf verschiedene Einrichtungen jeweils einen Scheck in Höhe von 500 Euro überreichte. Die Vertreter des Fördervereins der Jugendarbeit St. Peter und Paul, der Katholischen Grundschule Bohl, des Katholischen Kindergartens St. Josef Dürwiß, des Katholischen Kindergartens St. Wendelinus Hastenrath sowie des Vereins zur Förderung der integrativen Tageseinrichtung für Kinder der BKJ auf der Quellstraße, nahmen diese gerne entgegen.

Bereits seit 16 Jahren spendet die Raiffeisen-Bank den Erlös aus ihren Karnevalsempfängen. Bis zum jetzigen Zeitpunkt konnten so über 32.000 Euro für gemeinnützige Einrichtungen und Fördermaßnahmen bereitgestellt werden. Die Katholischen Kindergärten St. Josef in Dürwiß und St. Wendelinus in Hastenrath, die integrative Tageseinrichtung der BKJ in Hastenrath sowie die Katholische Grundschule in Bohl werden die Spende zur Pflege des Brauchtums in Eschweiler nutzen. So soll die Mundart verstärkt gefördert werden und das „Eischwiele Platt“ dauerhaft erhalten bleiben. Im Kinder- und Jugendzentrum St. Peter und Paul (KiJuZe) soll von dem Geld ein Multifunktionsspielfeld gebaut werden, wie Maja Kaminski, pädagogische Mitarbeiterin im KiJuZe, berichtete.

Auch Leuchter und Lersch waren von den Plänen der Einrichtungsleiter mehr als angetan. „Es muss nicht jeder Karneval mögen, aber es ist wichtig, dass es an die Kinder weitergegeben wird“, so Lersch, und Leuchter fasste treffend zusammen: „Es freut uns, dass die Spendenaktion kindliche Einrichtungen betrifft.“ Schließlich seien die bleibenden Momente in der Session die gewesen, in denen Kinder anwesend waren.

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