Eschweiler - Eisblumen statt Blütenzauber in der Indestadt

Eisblumen statt Blütenzauber in der Indestadt

Von: irmi
Letzte Aktualisierung:
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Ballonkunst zum Nulltarif an der Grabenstraße: Die beiden Mädels freuten sich über ihre niedlichen Luftballon-Hasen. Foto: I. Röhseler
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Mit Nervenkitzel hoch hinaus in die Lüfte: Das Bungee-Trampolin faszinierte die kleinen Besucher.
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„Komm mach mit!“: Mit vielen Informationen, einem Oldtimer-Drehleiterfahrzeug und einem neuen Versorgungscontainer lockte die Jugendfeuerwehr die Stadtfestbesucher auf den Markt. Und für die Durchgefrorenen gab es auch noch ein heißes Getränk obendrauf.

Eschweiler. Das Motto „Frühjahrs-Stadtfest im Schneezauber“ hätte wohl besser gepasst. Denn statt Sonne, Blüten und Farben rieselte leise der Schnee, als die Indestadt am Wochenende das erste Stadtfest im Jahr feierte und eigentlich den Lenz farbenfroh begrüßen wollte. Stattdessen war es bitterkalt und der Himmel zeigte sich in uncharmantem Grau.

 Die Kaufleute nahmen es gelassen und machten das Beste daraus. Genauso die Stadtfestbesucher, die „dick eingemummelt“ durch die Einkaufsstraßen schlenderten und sich nicht von Wind und Wetter beeindrucken ließen. Schließlich konnte man dennoch in aller Ruhe nach einem neuen Frühjahrs-Outfit Ausschau halten. In den Läden war es schließlich muckelig warm und auch fröhlich-bunt dekoriert.

Eschweilers Geschäftsleute hatten nicht nur die Regale in den Geschäften mit der neuen Frühjahrskollektion aufgefüllt, sie präsentierten ihre Angebote auch farbenfroh vor den Läden. In der gesamten Innenstadt lockten Karussells und Infostände, kulinarische Angebote und sonstige Vergnügungen die Besucher.

Auf der Marienstraße präsentierte sich RWE Power und punktete mit der „Erlebniswelt“ besonders bei den kleinen Stadtfestbesuchern. Die Kinder hatten ihre Gaudi am Glücksrad, auf einer Hüpfburg, beim Schminken und am „heißen Draht“. Währenddessen konnten sich die Großen beispielsweise über besondere Geräte informieren lassen und erfahren, wie Energiesteuerung fürs Zuhause via Internet oder Smartphone funktioniert. Ebenfalls an der Marienstraße präsent war der jüngst gegründete Motorradclub „Biker für soziales Engagement“.

Der Friedhofsbagger

Die Menschen, die ihre Arbeit beziehungsweise ihr Hobby draußen vorstellten, hatten es in der Tat nicht leicht. Von einem Fuß auf den anderen tippelnd hielten die Mitarbeiter der Wirtschaftsbetriebe Eschweiler (WBE) ebenso durch wie die Jugendfeuerwehr und die Mitarbeiter von Lernen Fördern, die ihre Arbeit auf dem Marktplatz vorstellten.

Die Wirtschaftsbetriebe hatten nicht nur ihr neuestes Abfallentsorgungsfahrzeug (mit Automatikabschüttung) im Wert von 220 000 Euro auf den Markt platziert, sondern auch einen Friedhofsbagger sowie zwei Geräteträger mit einem Mulchmähwerk und einem Heckenschneidegerät. So konnten die Stadtfestbesucher die imposanten Fahrzeuge einmal aus nächster Nähe betrachten und sich fachmännisch informieren lassen.

„Komm mach mit!“ hieß es bei der Jugendfeuerwehr der Stadt Eschweiler, die auf dem Markt über ihre Arbeit und Aktivitäten informierte. Natürlich durften die Besucher auch den Oldtimer-Drehleiterwagen und den neuen Versorgungscontainer unter die Lupe nehmen.

Der Versorgungscontainer verrichtete gestern schon sehr gute Arbeit, denn hier konnten sich nicht nur die Aussteller bei heißem Tee und Kaffee aufwärmen, auch die Besucher erhielten ein heißes Getränk. Die Jugendfeuerwehr ist in sechs Jugendgruppen mit insgesamt 85 Jungen und Mädchen zwischen 10 und 17 Jahren aktiv. Die Organisation unter Leitung von Marie-Luise Göldner und ihren Stellvertretern Michael Kortz und Hans-Theo Krieger ein großes Übungs- und Freizeitangebot. Auch im Auerbachcenter und ein Baumarkt in Königsbenden waren die Geschäfte geöffnet.

Viele Menschen nutzten das Angebot des Citymanagement-Vereins und ließen sich mit einem Shuttle-Bus hin und her kutschieren.

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