Einkaufsstadt mit chaotischen Öffnungszeiten

Von: jrd
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Gemeinsam das Image Eschweilers als „Einkaufsstadt mit Herz” festigen: Der bisherige Vorstand des Citymanagement e.V. um Vorsitzenden Klaus-Dieter Bartholomy (ganz links) arbeitet auch künftig zusammen. Foto: Jessica Deringer

Eschweiler. „Respekt haben wir für unsere Stadt immer feststellen können”, sagt Klaus-Dieter Bartholomy, Vorsitzender des Citymanagement e.V. Sogar Düren richte sich, was Stadtfeste und verkaufsoffene Sonntage betreffe, gern nach den Eschweiler Terminen.

Das Image Eschweilers als „Einkaufsstadt mit Herz” zu festigen und weiter zu verbessern, hat sich der Verein auf die Fahnen geschrieben. Unisono bekannten sich die Mitglieder auf ihrer diesjährigen Versammlung zum bisherigen, 13-köpfigen Vorstand.

Andreas Amian, Klaus-Dieter Bartholomy, Annette Brandenburg, Ursula Dittrich, Michael Engelbrecht, Michael Esser, Theo Henn, Helga Jakobs, Michael Schaffer, Michael Strauch, Martin Thelen, Hannelore Wolter und Markus Zittel vertreten weiterhin die Interessen ihrer Mitglieder. Eine Neuwahl des Vorsitzenden fand nicht statt, der Vorstand wählt diesen aus seiner Runde.

Bei der Verbesserung des Image gehe es nicht nur „um die Blumenkästen an der Inde”, betonte Bartholomy. Besonders die drei jährlichen „Präsentationen der Stadt” spielen hierbei eine Rolle. Bartholomy zieht diese Bezeichnung dem Begriff „Stadtfest” vor, um nicht die Erwartungshaltung von Buden etc. zu wecken. Vielmehr präsentiere Eschweiler all das, „was es zu leisten in der Lage ist”. So erinnerte er an die Autoschau der Eschweiler Händler sowie den Kinder- und Jugendtag, über den sich Stadtjugendring und -amt sehr zufrieden zeigten, im vergangenen September.

Dieses Jahr gelte es vor allem, das 25-jährige Jubiläum des Narrenbrunnens zum Fest werden zu lassen.

Thema waren außerdem die verkaufsoffenen Sonntage. In 2010 gab es bereits einen im März; drei stehen noch aus. Hier stehe man stets im Wettbewerb mit den holländischen Städten, die an weit mehr Sonntage die Geschäfte öffneten.

Für die Händler bedeute dies zwar zusätzlichen Stress, aber: „Der Kunde stimmt mit seinen Füßen und seinem Euro ab, was er für gut hält!”, wies Bartholomy auf die starke Konkurrenz hin.

Der Vorsitzende kritisierte vor allem die lang andauernden Straßenbauarbeiten in der Innenstadt, die es schwer machten, „Eschweiler als Einkaufsstadt zu besuchen”. Der Versuch, eine einheitliche Parkrabattierung zu erreichen, sei leider fehlgeschlagen.

Schließlich appellierte Bartholomy an die gewerblichen Mitglieder, annähernd einheitliche Öffnungszeiten zu schaffen. Auch dies trage „ganz erheblich zur Kundenzufriedenheit bei”. Natürlich sind dem Verein aber auch nichtgewerbliche Mitglieder willkommen. Für diese beschloss die Versammlung einen Standardbeitrag.

Ziel sei es, einen möglichst breiten Querschnitt durch die Eschweiler Bevölkerung zu erreichen und das Stadtbild so gemeinsam zu verbessern.
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