Eingangstor für die Region: Info-Center im Langerweher Bahnhof

Von: kin
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Langerwehe. Rechtzeitig zu den Sommerferien ist alles fertig geworden. In einem bisher ungenutzten Teil des Langerweher Bahnhofs wurden ein multimediales und interaktives Informationszentrum geschaffen. An Tabletcomputern und mit Hilfe großer Bildschirme können Besucher des Indelandes ab sofort Wissenswertes zu Freizeitangeboten der Region sowie zur Geschichte des Indelandes und des Braunkohletagebaus erhalten.

Günstig gelegen an der Schnittstelle zwischen Indeland und Eifel fungiert das Info-Center als idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in und um das Indeland.

Insgesamt hat die Indeland GmbH mit Unterstützung der Gemeinde Langerwehe und RWE rund 200.000 Euro investiert.

„Mit diesem Info-Punkt“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn (CDU) , „haben wir ein neues Eingangstor für die Region geschaffen.“ Der Tourismus in der Region, ergänzte Spelthahn, gewinne immer mehr an Bedeutung. „Der Kreis Düren war dreimal infolge die am schnellsten wachsende touristische Destination in Nordrhein-Westfalen. Und die Übernachtungszahlen steigen stetig an.“ Dabei sei der Aufschwung mittlerweile von der Eifel in den Nordkreis „geschwappt“.

Spelthahn: „Das liegt sicherlich an dem neuen Jugend- und Familienhotel am Jülicher Brückenkopfpark, aber eben auch den vielen Tagesbesuchern, die immer häufiger in den Nordkreis kommen. Diese Region hat sehr großes Potenzial. Das müssen wir nutzen.“ Jeder Tagesbesucher würde im Schnitt 27,34 Euro pro Tag ausgeben. Spelthahn: „Das schafft und sichert Arbeitsplätze für unsere Region.“

Langerwehes Bürgermeister Heinrich Göbbels (CDU) lobte vor allem die Arbeit von Architekt Herbert Koep, der aus den ehemaligen Lagerräumen im Bahnhofsgebäude ein „echtes Schmuckstück“ mit neuen Fenstern, hellen Räumen und einer barrierefreien Toilette gemacht habe. „Die Deutsche Bahn“, ergänzte Göbbels, „hat sich ausdrücklich zum Haltepunkt Langerwehe bekannt. Wir hoffen, dass wir demnächst viele Besucher bei uns begrüßen können.“

Auch Dr. Andreas Wagner, Betriebsleiter des Tagebaus Inden, freute ich über den neuen Info-Punkt. „Die Lage ist strategisch ideal.“

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