Eine Entdeckungsreise auf der Suche nach Verstecktem

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Eschweiler. Mit der Ausstellung „Kraft der Grenzen” beginnt das neue Ausstellungsprogramm des Eschweiler Kunstvereins am Sonntag, 28 Februar, um 11 Uhr in der Städtischen Kunstsammlung am Raiffeisen-Platz.

Mit seiner jüngsten Reihe begibt sich Ralf Walraff auf neues Terrain, indem er sich der reinen Malerei zuwendet und zurückkehrt zu traditionellen und illustrativen Maltechniken. Marion Scheidtweller zeigt in der Doppelausstellung ihre Skulpturen.

Dunkle, gesetzte Farben, aber auch ein Blau, das durch die es umgebenden Farben zu leuchten beginnt, sind neben Blattgold die bestimmenden Töne und Materialien von Walraff. Die bekannte Welt wirkt wie zerteilt und neu zusammengesetzt. Und tatsächlich sind die Formen dem menschlichen Auge vertraut. Jeder sieht oder erkennt, was für ihn persönlich bedeutsam ist.

Weitergeführt werden diese malerischen Arbeiten in den „Fundstücken”. Auch sie laden den Betrachter zu einer Entdeckungsreise auf der Suche nach Verstecktem ein. Die durch Witterung deformierten und gealterten Holzstücke verströmen einen morbiden Charme.

Marion Scheidtweller studierte Kunstgeschichte an der FU Berlin, HDK Berlin, unter anderem bei Elke Lehmann und Gerd Hahn. Ihre Keramiken sind Erzeugnisse experimentellen Arbeitens mit Ton auf Basis umfassender Werkstoff- und Methodenkenntnis. Durch die Gegenüberstellung fragmentarischer und versiegelter, glatter Oberflächen entstehen ästhetische Spannungsfelder, die das von Natur inspirierte Aussehen der Objekte bestimmt.
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