Eine Ausstellung voller Intensität und Leuchtkraft

Von: se
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Anita Engert, Ingrid Roscheck, Theresia Huning-Kozel, Diana Ramaekers und Franz Betz (von links) eröffneten am Sonntag die Ausstellung „Lichtlinien“ in der Galerie Art Engert. Foto: Sonja Essers

Eschweiler-Bergrath. Während es draußen dämmert, erstrahlt die Galerie Art Engert in einem ganz besonderen Licht. Kräftige Rot-, Grün- und Blautöne versetzen die Besucher derzeit in Staunen. Die Arbeiten der ausstellenden Künstler laden zum Verweilen und genauen Betrachten ein. Genauso unterschiedlich wie die Farben, in denen die Werke erstrahlen, sind auch die verschiedenen Erscheinungsformen, die von Intensität und Leuchtkraft geprägt sind. „Lichtlinien“ heißt die Ausstellung, die nun in der Galerie von Anita Engert zu sehen ist.

Diese stellt eine Kunstform dar, die sich unter der Bezeichnung „Lichtkunst“ in den vergangenen 100 Jahren parallel zum elektrischen Licht entwickelt hat. Doch was kann man sich unter Lichtkunst eigentlich vorstellen? Die Künstler Ingrid Roscheck, Diana Ramaekers, Margareta Hesse und Franz Betz interpretieren diese auf verschiedene Art und Weise und zeigen eindrucksvoll das breit gefächerte Spektrum der Lichtkunst. Buchstaben aus Neonröhren, digitale Collagen, Arbeiten in Leuchtkästen und Glasgestaltungen können die Besucher betrachten.

Den Einführungsvortrag hielt die Architektin Theresia Huning-Kozel, die den Gästen einen „interessanten Laienblickwinkel“ vortrug und die Besucher auf die außergewöhnlichen Werke einstimmte. Von Lichtbildhauer Franz Betz stammen Buchstaben aus Neonröhren, die mit ihrer besonderen Form unverwechselbare Lichtskulpturen bilden. In der Galerie Art Engert sind diese nicht nur im Innenraum, sondern auch im Außenbereich positioniert und versetzen die Besucher bereits beim Eintritt in die richtige Stimmung. Mit dem Zusammenspiel von Licht und Malerei setzt sich Margareta Hesse in ihren Werken auseinander. Wandobjekte in kräftigem Rot ziehen die Besucher in ihren Bann. Etwas ganz Außergewöhnliches präsentiert Diana Ramaekers. Mit der Galerie Art Engert hat sie eine neue Kunstform entwickelt: die Slow Motion Art. Diese besteht aus Videofilmen, die auf großen Bildschirmen präsentiert werden. Währenddessen verändern sich Formen und Farben in einem extrem langsamen Tempo, auf kaum wahrnehmbare Weise. So wird das Betrachten des Bildes nie langweilig, sondern durch die stetige Veränderung zu einem spannenden Prozess.

Kunst kommt ins Wohnzimmer

Anita Engert ist von dieser Kunstform sehr angetan. „Die Kunst kommt auf diese Weise ins Wohnzimmer“, erklärt sie. Das Kunstwerk wird auf einen USB-Stick übertragen und erstrahlt dann auf dem Fernseher. An diesem Projekt war auch Ingrid Roscheck beteiligt. Zudem präsentiert die Zeichnerin, Malerin und Bildhauerin digitale Collagen. Die Ausstellung „Lichtlinien“ ist bis zum 31. Januar in der Galerie Art Engert zu sehen. Interessierte können die Galerie von Anita Engert während der Öffnungszeiten, dienstags bis freitags von 14-19 Uhr sowie samstags nach Vereinbarung, besuchen.

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