Eschweiler - Einbrüche, Sprengungen und ein Feuer: Viel zu tun für Einsatzkräfte

Einbrüche, Sprengungen und ein Feuer: Viel zu tun für Einsatzkräfte

Von: se/pan
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Von dem Zigaretten-Automaten an der Stresemannstraße in Dürwiß ist nicht mehr viel übrig. Unbekannte sprengten den Automaten am Sonntagabend und flohen mit der Beute. Foto: Sonja Essers

Eschweiler. Einbrüche, Sprengungen und ein Feuer: In den vergangenen Tagen hatte die Polizei in der Indestadt allerhand zu tun. Los ging es mit gleich mehreren Einbrüchen. Unbekannte sind in den vergangenen Tagen in Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser und Geschäfte eingebrochen.

Tatorte waren die Straße An der Burgmauer und die Johannisstraße in Weisweiler sowie der Grüne Weg. Aus Gaststätten im Bahnhof, an der Uferstraße, in der Englerth-straße und am Markt entwendeten die Täter vor allem Spirituosen und Zigaretten. Daneben ließen sie einen PC, ein Mobiltelefon und ein Fernsehgerät mitgehen.

Genauere Hinweise, ob es sich um einen oder mehrere Täter handelt oder ein Zusammenhang zwischen den Taten besteht, liegen derzeit nicht vor.

Automaten gesprengt

Einen lauten Knall hörten einige Bewohner der Stresemannstraße in Dürwiß am Sonntagabend zwischen 23.30 Uhr und 23.45 Uhr. Doch nicht eine Silvesterrakete war der Übeltäter. Unbekannte sprengten an diesem Abend den Zigaretten-Automaten, der vor der Dürwisser Festhalle aufgestellt wurde, in die Luft.

Am Morgen meldeten einige Anwohner dies dann der Polizei. Aus dem komplett zerstörten Gerät entwendeten die Täter nicht nur Bargeld, sondern auch Zigaretten. Sie konnten mit ihrem Diebesgut flüchten. Der zur Tatzeit zu hörende Knall konnte zunächst von den Anwohnern nicht zugeordnet werden, wie ein Sprecher der Polizei auf Nachfrage unserer Zeitung berichtete. Als Anwohner Montagmorgen jedoch den stark beschädigten Automaten fanden, informierten sie sofort die Polizei.

Ein ähnlicher Fall ereignete sich in der Nacht vom 28. auf den 29. Dezember. Gegen 1.15 Uhr in der Nacht hörten Anwohner der Eichendorfstraße ebenfalls einen lauten Knall. Diesen konnten sie zunächst nicht zuordnen. Erst nachdem sie den ebenfalls gesprengten Automaten am nächsten Morgen vorfanden, informierten sie die Polizei. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Neue Hinweise zum Feuer in einer Flüchtlingsunterkunft an der Grachtstraße gebe es derzeit noch nicht. Auch in diesem Fall laufen die Ermittlungen weiter, wie ein Sprecher der Polizei mitteilte.

In allen Fällen setzt die Polizei auf Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen können sich unter Telefon 0241/957733301 oder außerhalb der Bürozeiten unter Telefon 0241/957734210 melden.

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