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Ein Start mit Äezezupp und Tanzmarie

Von: Sandra Ziemons
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„De Zupp is da“, hieß es beim traditionellen Erbsensuppenessen, der gemeinsamen Sessionseröffnung, der KG Ulk Hehlrath und der KG Garderegiment Weiß-Rot. Foto: Sandra Ziemons
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Beim Erbsensuppenessen zeigte Kindermarie Annika Jelic ihr Können.

Eschweiler-Hehlrath. Zum vierten Mal vereinten die KG Ulk Hehlrath und die KG Garderegiment Weiß-Rot Eschweiler am vergangenen Samstagabend ihre Kräfte und feierten mit einem gemeinsamen Äeze­zuppessen in der Festhalle Kinzweiler ihre Sessionseröffnung. Dabei hatten die beiden Präsidenten Mischa Bünten (Ulk Hehlrath) und Maik Pfeifer (Garderegiment) ein kleines, aber feines Programm auf die Beine gestellt, das neben den eigenen Kräften auch ein paar Gastauftritte einschloss.

Zunächst zogen beide Gesellschaften begleitet vom klingenden Spiel des Spielmannszugs Hehlrath auf die Bühne ein, auf der es dann auch recht eng wurde. Mischa Bünten, Präsident der KG Ulk Hehlrath freute sich, dem Publikum „ein buntes Programm, gewürzt mit Tanz und Musik“ anzukündigen. Den (musikalischen) Auftakt machte direkt der Spielmannszug Hehlrath, der die Gäste mit Melodien wie „Denn mir sin kölsche Mädcher“ und „Ich bin ene Räuber“ auf den Abend einstimmte. Nach der Begrüßung der Ehrengäste, der befreundeten Ortsvereine und Karnevalsgesellschaften, gab Mischa Bünten das Mikrofon an seinen Kollegen Maik Pfeifer, der noch ein paar Worte des Grußes aussprach. Nach einem weiteren Ständchen des Spielmannszugs Hehlrath, zogen die Uniformierten beider Gesellschaften wieder von der Bühne, um somit Platz für den ersten offiziellen Programmpunkt zu machen.

Das Los des ersten Auftritts des Abends fiel dem Kindermariechen der Ulk Hehlrath zu. Trotz Krankheit und dadurch mangelndem Training lieferte Annika Jelic eine gelungene Vorstellung ab. Ihr folgend stieg „Der Lange“, alias Alfred Wings, in die Bütt. Der Ex-Prinz der Narrengarde Dürwiß sang und erzählte seine Geschichte von der „Kinderkommunion“, hüpfte dabei auch singend durch die mittlerweile gut gefüllte Festhalle. Vom Ex-Prinz des Eschweiler Karnevals zum aktuellen Prinzengespann ging es dann über, als Mischa Bünten und Maik Pfeifer den aktuellen Prinz, Wolfgang Rosenfeld, und seinen Zeremonienmeister, Frank Neuss, auf der Bühne begrüßten. Zur Prinzenhymne „Einmol Prinz zo sin“ ließen sich die beiden von den Gastgebern und dem Publikum gehörig feiern. Im Anschluss durfte die Kindermarie des Garderegiments Weiß-Rot, Gina Schmitz, ihr Können beweisen und begeisterte mit einer anmutigen Tanzdarbietung.

Dann wurde es Zeit für das traditionelle Erbsensuppenessen und die Gäste ließen es sich schmecken. Frisch gestärkt empfingen die KG Ulk Hehlrath und das Garderegiment Weiß-Rot dann ihre „lieben Freunde“, die KG Fidele Trammebülle, als Gastgesellschaft. Die hatten ein reiches Programm mitgebracht. Den Anfang machte Tanzmariechen Michaela Humbertz, die einen ihrer ersten Auftritte zeigte, gefolgt vom Tanzpaar Steffi Sommer und Kevin Schleip. Die Stoppelhusaren St. Jöris spielten auf, bevor die Showtanzgruppe Fame mit ihrem „Indianer-Tanz“ das Publikum verzauberte.

Die Ulk Hehlrath präsentierte mit Jugendmarie Julia Schmidt dann ein weiteres Eigengewächs, das auf große Begeisterung beim Publikum stieß. Auch die Hehlrather Herren, die Husaren, wussten mit ihrem Tanz zu überzeugen. Markus Ripphausen nahm als Kommandant der Ulk Hehlrath an diesem Abend mit der Husarentaufe freudestrahlend ein neues Mitglied in seinen Reihen auf. Anschließend wirbelten erst Tamara Siegers (Ulk Hehlrath) und dann Larissa Krahe (Garderegiment Weiß-Rot) als Tanzmariechen über die Bühne und sorgten für eine Spitzenstimmung im Saal. Diese griffen auch direkt die Nothberger Fanfarentrompeter auf und heizten den Gästen der Ulk Hehlrath und des Garderegiments mit zahlreichen stimmungsvollen Liedern noch mal richtig ein. Die Showtanzgruppe „Firebirds“ vom Garderegiment Weiß-Rot hatte anschließend die Ehre mit ihrem dynamischen Tanz den gelungenen Schlusspunkt unter die Sessionseröffnung ihrer Gesellschaft und der KG Ulk Hehlrath zu setzen.

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