Ein paar sorgenfreie Stunden für Kinder, wenn der Nikolaus kommt

Von: vr
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Glanz in den Augen und Kinderlachen waren der unbezahlbare Lohn für den Nikolaus, den die Biker für soziales Engagement zur Adventsfeier des Sozialdienstes katholischer Frauen mitgebracht hatten. Foto: Rüttgers

Eschweiler. Als das Licht ausging, wurde der Glanz in den Augen der Kinder ganz groß: der Nikolaus saß tatsächlich dort und hatte für jedes Kind ein Geschenk mitgebracht. Er machte die Adventsfeier des Sozialdienstes katholischer Frauen zu etwas ganz Besonderem.

Für ein paar Stunden wichen alle Geld-, Integrations- und Abschiebe-Sorgen und vor allem die Kinder der Einrichtung durften sich einmal einfach nur freuen. Wenn die „harten Jungs“ der Biker für soziales Engagement mit den fürsorglichen Damen des SkF gemeinsame Sachen machen, dann wird das immer eine lohnende Sache für den guten Zweck.

So freute sich SkF-Vorsitzende Ursula Sieradzki am Samstag über den schon dritten Besuch der Biker zur Adventsfeier an der Peilsgasse. Und wieder hatten die Motorradfreunde einen ganz besonderen Gast mitgebracht, nicht in Lederkutte, sondern in den typischen rot-weißen Mantel gehüllt.

Pflichttermin

Dank eines Eschweiler Mobilfunkhändlers und vielen großzügigen Spenden aus der Bevölkerung hatten die Biker für die Kinder der über zehn Familien in der Betreuung des SkF Geschenke mitgebracht, die jeden einzelnen Wunschzettel in Erfüllung gehen ließen. Was noch an Geld fehlte, hatten die Biker für soziales Engagement am Samstag zuvor beim gut besuchten Weihnachtsbasar eingenommen, denn für Biker-Präsident Andreas Nickel ist der Nikolausbesuch beim SkF mittlerweile ein Pflichttermin.

„Und, bist du brav gewesen in diesem Jahr und hast immer auf die Mama gehört?“, die anfänglichen Schüchternheit der Kinder wich spätestens beim Anblick der Geschenke purer Freude. Und wie so oft tat Kindermund Wahrheit kund, denn auf die Frage nach dem Wunsch zu Weihnachten antwortete ein Asylbewerberkind: „Dass meine Familie gesund hier bleibt“.

Bei allen berechtigten Debatten um die Asylpolitik und Abschiebung dürfen wir eben nicht vergessen, dass es sich hierbei nicht um Statistik, sondern um Menschen, Schicksale und vor allem auch Kinder handelt, sagten die Veranstalter.

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