Ein Ort des Gedenkens für die „Sternenkinder“

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Eschweiler. Stirbt ein Kind im Mutterleib oder kurz nach der Geburt, ist das für Eltern ein Schicksalsschlag, der große Trauer auslöst. Dieser Verlust lässt sich gewöhnlich nur langsam und schwer verarbeiten.

Zur Bewältigung der Trauer kann ein Ort der Erinnerung den betroffenen Familien helfen. So können sie ihren Schmerz zulassen und der Außenwelt deutlich machen: Es ist wahr, wir hatten ein Kind, auf das wir gehofft haben und das wir so plötzlich loslassen mussten.

Einen solchen Ort der Erinnerung hat die katholische Kirchengemeinde St. Peter und Paul in Eschweiler jetzt auf dem kircheneigenen Friedhof in der Dürener Straße eingerichtet.

Die Grabfläche des Frühchenfeldes soll eine letzte Ruhestätte sein für alle Tot- und Fehlgeburten, auch „Sternenkinder“ genannt, egal wie alt, ebenso für alle bei der Geburt oder kurz danach verstorbenen Kinder. Sie steht allen betroffenen Eltern, auch aus der Umgebung, offen.

Es ist vorgesehen, in regelmäßigen Abständen (voraussichtlich zweimal jährlich) Beerdigungsfeiern zu halten, zu denen die betroffenen Eltern eingeladen werden.

Zur Einweihung des Frühchenfeldes im Rahmen eines ökumenischen Gottesdienstes lädt die Gemeinde St. Peter und Paul herzlich ein. Er findet am Samstag, 6. Juni, um 11 Uhr in der Friedhofskapelle statt. Anschließend geht es gemeinsam zur Einsegnung gemeinsam zum Frühchenfeld.

Weitere Informationen im Pfarrbüro, Dürener Straße 29, Telefon 26097, E-Mail: pfarramt.houben@eschweiler-kirche.de.

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