Eschweiler - Ein Multifunktionsfeld soll das Ballspielen sicherer machen

Ein Multifunktionsfeld soll das Ballspielen sicherer machen

Von: cheb
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Thomas Schlenter (2.v.l.) und Tanja Peterlinski (knieend) freuen sich auf jede Menge sportliche Aktivität. Foto: Christian Ebener

Eschweiler. Vor dem Eingang des Kinder- und Jugendzentrums (Kijuze) St. Peter und Paul spielen Jugendliche munter Fußball. Sozialpädagogin Tanja Pelinski schaut immer mit Sorge auf die „Situation vor der Tür“. Das „Spielfeld“ auf dem Steinboden ist alles andere als optimal, zudem trennen die Kinder nur wenige Meter von der Straße und den Autos.

Das soll sich bald ändern: Mit Spenden soll ein Multifunktionsfeld für Fußball, Basketball und Volleyball im Garten der Pfarre St. Peter und Paul realisiert werden.„Wir wollen ein zeitaktuelles Angebot schaffen“, sagt Pelinski. Die sportliche Beschäftigung ist für die Jugendlichen besonders wichtig. Das gemeinsame Spielen „bildet Persönlichkeiten, fördert Sozialverhalten, Fair Play und Konfliktlösungen“, ergänzt sie.

Thomas Schlenter, Vorsitzender des Fördervereins, hat deshalb in enger Abstimmung mit Kirche und Jugendzentrum den Plan für das neue Feld vorangetrieben. „Spendenfinanziert soll hier in zwei Jahren das Multifunktionsfeld stehen“, erklärt er. Um genügend Abstand zu Nachbarn und der Straße zu haben, wurde sich schließlich für den Platz auf dem Grund des Pfarrgartens entschieden. Das Tartanfeld soll eine Größe von 9x13 Metern aufweisen. Besonders wichtig ist auch, dass es für mehrere Sportarten geeignet ist.

Rund 40.000 Euro werden veranschlagt für das Projekt, wobei ein Viertel bereits unter Mithilfe der Jugendlichen und vielen Kleinspendern bereits gestellt wurde.

Auch die Kirche, die etwa 40.000 Euro pro Jahr für die Betriebserhaltung beisteuert, hilft nach Kräften mit. Nachdem Schlenter jetzt die behördliche Genehmigung präsentieren konnte, entschied man sich an die Öffentlichkeit zu gehen und auch aktiv um Spenden zu bitten. Sie sei mehr als froh, dass bereits viele Firmen und auch Einzelpersonen ihre Unterstützung signalisiert haben.

Für sie ein klares Signal, dass „Eschweiler zusammenhält“. Die „Jugendarbeit ist die Kirche von morgen und für Kinder jeglicher Couleur“.

Was alles durch die positive Einstellung geschafft werden kann, bewies sich auch auf der Mauer zum Pfarrgarten, die dann bald zu Gunsten des Feldes weichen wird.

Die Jugendlichen kamen selber auf die Idee, ein Bild auf die Mauer zu malen (siehe Bild). Kurzerhand wurden Farbe und Pinsel organisiert und ehe Pelinski selbst etwas tun konnte, hatten sich zwei unbegleitete Jugendliche aus dem Haus St. Josef gefunden, die bereits die Wand weiß gestrichen hatten. Schon kurz danach konnte das besondere Gemälde dann von den Jugendlichen auch bunt gestaltet werden.

Über diese Energie freute sich auch Carl Pistor. Der Stellvertretende Vorstand der Pfarre St. Peter und Paul war schon als Jugendlicher“vor Ort und dachte mit Blick auf die spielenden Kinder vor dem Jugendzentrum auch damals bereits daran, wie sich die Kinder dann Zukunft auf dem Kleinspielfeld austoben könnten.

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