Ein Leben außerhalb von Röhe? Für Hans-Dieter Büttgen unvorstellbar!

Von: se
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Die Röher Vereine sind seine große Leidenschaft. Anlässlich seines 70. Geburtstages blickt Hans-Dieter Büttgen auf eine Menge schöne Momente zurück. Foto: Sonja Essers

Eschweiler-Röhe. Ein Leben außerhalb des Ortsteils kann er sich nicht vorstellen und die ansässigen Vereine sind seine große Leidenschaft. „Mitglied bin ich fast in allen Vereinen“, sagt das Röher Urgestein Hans-Dieter Büttgen und beginnt zu schmunzeln.

Seit vielen Jahrzehnten engagiert sich der Rentner in den Röher Ortsvereinen. Für ein weiteres Hobby bleibt da kaum Zeit. Am Samstag wird Büttgen 70 Jahre alt. Ein Leben ohne Vereinsarbeit kann er sich kaum vorstellen.

Auch wenn diese nicht immer einfach ist, so ist er sich sicher: „Es macht einfach Spaß, wenn man die Erfolge sieht“, sagt er. Bereits in seiner Kindheit war der gelernte Großhandelskaufmann sehr aktiv. „Ich war bei den Messdienern und bei den Pfadfindern“, erinnert er sich. Mit zehn Jahren lernte er von seinem Vater das Querflötenspiel. Musik gefiel im richtig gut. Denn bereits kurze Zeit später spielte er im Trommler- und Pfeiferkorps Eschweiler-Röhe.

Im Jahr 1967 erweckte er das stillgelegte Korps dann zu neuem Leben. Durch Aushänge in Gaststätten fanden sich neue Mitglieder. Büttgen war nicht nur 20 Jahre als Flötist und Lyraspieler aktiv, sondern auch die komplette Zeit über im Vorstand des Korps tätig. Er bekleidete die Ämter des Vorsitzenden, Geschäftsführers und Korpsführers, führte zeitweise sogar zwei Ämter gleichzeitig aus. Mittlerweile ist er Ehrenmitglied.

Auch seine karnevalistische Laufbahn begann bereits im Kindesalter. „Ich war das erste Kind in Eschweiler, das in die Bütt ging“, erzählt er stolz und fügt hinzu: „Damals gab es noch keine Kindersitzungen.“ Seine Reden über das Dorfgeschehen, die von seiner Mutter geschrieben wurden, hielt der damals Achtjährige im Saal des Hotels Schwan auf der Aachenerstraße.

Redner und Tanzoffizier

Auf den Kindersitzungen trat er später nicht nur als Redner, sondern auch als Tanzoffizier auf. In die Bütt ging Büttgen auch als Erwachsener.

Fünf Jahre lang war er Vorsitzender der Interessengemeinschaft der Röher Ortsvereine. Im vergangenen Jahr legte er sein Amt nieder, um sich für etwas zu engagieren, das ihm sehr am Herzen liegt: den Röher Sportplatz. Der dreifache Großvater ist Vorsitzender des „Sportplatz Röhe e.V.“ und setzt sich aktiv für den Erhalt des Sportplatzes ein.

Büttgen ist sich sicher: „Langeweile kenne ich nicht.“ Auch wir wünschen dem Röher Urgestein zu seinem 70. Geburtstag, den er mit Familie und Freunden feiert, alles Gute!

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