Ein Indestädter rennt allen anderen auf und davon

Von: ran
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Der Neuling vorneweg: Stefan Schnorr (Nummer 1050) bei seiner Marathon-Premiere in Mainz . Foto: A. Röchter

Eschweiler. Schon vor zwei Jahren setzte er sich hohe Ziele. „Mit der Mannschaft der ATG rechne ich mir bei Deutschen Halbmarathon-Meisterschaften durchaus Chancen auf eine Medaille aus”, gab er damals zu Protokoll.

Vor wenigen Tagen übertraf Stefan Schnorr diese Vorgabe deutlich. Der Indestädter absolvierte bei den Deutschen Meisterschaften in Mainz seinen ersten Marathon, erreichte nach 2:33:59 Stunden das Ziel und gewann gemeinsam mit seinen Vereinskameraden Philipp Nawrocki und Andr Collet den Mannschaftstitel für die Aachener Turn-Gemeinde.

„Vor dem Start waren wir uns nicht so recht im Klaren, wie stark die Konkurrenz sein würde. Aber eine Medaille haben wir uns schon ausgerechnet”, blickt Stefan Schnorr auf die Minuten vor dem Startschuss zurück. Mehrere Monate der Vorbereitung lagen in diesem Moment hinter ihm. Was bedeutet, dass er pro Woche zwischen 90 und 145 Kilometer zurücklegte. „Die längste Laufstrecke am Stück betrug 38 Kilometer. Allerdings nicht im Wettkampftempo.”

Zu Beginn der Vorbereitung lag die Zielsetzung bei einer Zeit unter 2:45 Stunden, während des Trainings wurde diese auf 2:35 Stunden korrigiert. Dass Stefan Schnorr bei seiner Premiere auch diese Zeit unterbot, stellt ihn natürlich zufrieden. In der Einzel-Gesamtwertung reichte die Zeit zu einem bemerkenswerten 15. Platz, in der Mannschaftswertung zu einem ungefährdeten Sieg. Elf Minuten betrug im Ziel der Vorsprung des ATG-Trios vor dem zweitplatzierten Team des TSV Windeck Burgebracht.

Und um sein großes Ziel, einen Marathon unter 2:30 Stunden zu absolvieren, in die Tat umzusetzen, bleibt jede Menge Zeit. „Die besten Jahre für einen Marathonläufer beginnen ab 30”, ist dem Geschäftsführer des Spielmannszuges Grün-Weiß Lohn bewußt.
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