Ein Hausmeister kennt eben seine Pappenheimer

Von: ag
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An der Gartenstraße wird flei
An der Gartenstraße wird fleißig gearbeitet: Tanja Ullrich, Business Managerin für den Bereich Ruhr Rheinland, und Geschäftsführer Hans-Joachim Härtling erklärten die Vorhaben der Deutschen Annigton Immobilien Gruppe in Eschweiler. Foto: Andreas Gabbert

Eschweiler. Rund sieben Millionen Euro investiert die Deutsche Annington Immobilien Gruppe (DAIG) im Raum Aachen in Modernisierungsmaßnahmen. Der Schwerpunkt mit Investitionen in Höhe von vier Millionen Euro liegt in Eschweiler.

An der Gartenstraße und der Fischerstraße werden 184 Wohnungen umfangreich modernisiert.

Im Mittelpunkt steht dabei die energetische Sanierung. In den Gebäuden an der Gartenstraße wird unter anderem eine moderne Heizungsanlage installiert. Wärmeschutzverglasungen sowie die Dämmung der Fassaden und Kellerdecken sind weitere Schwerpunkte. Die Maßnahmen sollen bis Ende des Jahres abgeschlossen sein.

„Für die Deutsche Annington ist es sehr wichtig, dass sich unsere Mieter wohl fühlen. Durch die Modernisierung tragen wir nicht nur zu Energie-Effizienz bei, sondern schaffen auch neuen Komfort für unsere Mieter”, sagt Hans-Joachim Härtling als Geschäftsbereichsleiter für die Gebäude im Bereich Ruhr/Rheinland verantwortlich. Er ist überzeugt, dass sich möglichst wenige Mieterwechsel letztlich für das Unternehmen auszahlen.

Darüber hinaus wird die DAIG in Aachen, Eschweiler, Düren, Kerpen, Alsdorf, Würselen, Jülich, Herzogenrath, Stolberg und Inden künftig mit acht eigenen Objektbetreuern vertreten sein. Diese sollen direkte Ansprechpartner für die Mieter sein und so den Service verbessern. Dieser Schritt ist Teil eines Programms, mit dem das Unternehmen bis 2013 mehr als 1000 neue Mitarbeiter einstellen und seine Belegschaft verdoppeln will. „Andere betreiben Outsourcing, doch wir setzen auf eigene Mitarbeiter”, so Härtling. Der Einsatz eigener Objektbetreuer wurde mehrere Monate in Pilotprojekten getestet. Das Ergebnis war so positiv, dass das Projekt nun stufenweise bundesweit ausgedehnt wird. „Ein Hausmeister vor Ort kennt eben seine Pappenheimer, und die Mieter wenden sich lieber an Peter oder Karlheinz gleich um die Ecke”, sagt Härtling. Solch ein „Kümmerer” vor Ort identifiziere sich eher mit den Gebäuden und fühle sich dafür persönlich verantwortlich. So gelänge es unter anderem auch Graffiti-Schmierereien und Vandalismus besser in den Griff zu bekommen, ist Härtling überzeugt.

Außerdem hat die DAIG mit einem Anbieter von Handwerkerdienstleistungen die „Deutsche TGS” gegründet, die künftig Maler-, Klempner-, Maurer- und Glaserarbeiten übernehmen wird. Aktuell werden für den Aachener Raum noch rund 20 Handwerker gesucht.
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