Eschweiler - Ein Hauch von Verona weht im Innenhof

Ein Hauch von Verona weht im Innenhof

Von: jope
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Sie machen den Eschweiler Sommernachtstraum am 4. Juli im Hof der Raiffeisen-Bank wahr: Pianist József Acs (musikalischer Leiter der Franz-Liszt-Gesellschaft), Kulturmanager Max Krieger (2. Vorsitzender der Liszt-Gesellschaft), Sopranistin und Querflötistin Violetta Palatinus (Projektmanagerin der Liszt-Gesellschaft), Gastgeber Johannes Gastreich von der Raiffeisenbank, Michael Engelbrecht vom benachbarten Palast-Kino, Plakat-Gestalterin Marijke Düttmann und Konzert-Moderator Siegfried Tschinkel (Pressesprecher der Liszt-Gesellschaft). Foto: Joachim Peters

Eschweiler. Nun muss nur noch Petrus mitspielen. Dann wird am Sontag, 4. Juli, ab Punkt 19 Uhr ein Hauch der Arena von Verona durch den Hof der Raiffeisenbank Eschweiler wehen. Denn dort findet ein „Ope(r)n-Air”-Konzert besonderer Güte statt. Es heißt bezeichnenderweise nach dem Drama Shakespeares und der gleichnamigen Komposition von Felix Mendelssohn-Bartholdy „Ein Sommernachtstraum”.

Es ist ein schönes Projekt, eine Eschweiler „Bürgerinitiative” mit internationalem Flair, wenn man so sagen darf. Die ursprüngliche Idee kam von József Acs, der seinen Franz-Liszt-Regio-Chor dort einmal auftreten lassen wollte.

Die von Raiffeisenbank-Vorstandsmitlied Johannes Gastreich befürwortete Idee zog dann dank verwandtschaftlicher Verknüpfungen und des „kulturellen Netzwerkes” in der Indestadt größere Bahnen: Schließlich waren neben Raiffeisenbank und Franz-Liszt-Regio-Chor auch die Franz-Liszt-Gesellschaft mit musikalischen Freunden aus mehreren Ländern (Ungarn, Schweiz, Italien), Kulturmanager Max Krieger und das Palast-Kino mit im Boot. Letzteres stellt am Abend des Open-Air-Konzertes in unmittelbarer Nähe seinen Betrieb ein und ermöglicht den Künstlern und Zuhörern einen Ausweichraum im Trockenen, falls der „Wettergott” den Sommernachtstraum torpedieren sollte.

Doch so weit wollen die „Macher” der (vielleicht nicht einmalig bleibenden) Sommer-Opernnacht erst gar nicht denken. Zuversicht macht angesichts der sich jetzt in trockenen Tüchern befindlichen Planung die Runde. Der Franz-Liszt-Regio-Chor stellt - unterstützt von exzellenten Vokal- und Instrumentalsolisten - eine beite Bandbreite europäischen Opernschaffens vor: von Verdi und Puccini bis Mozart.

Apropos Mozart: Im Theater Aachen sorgte in der jetzigen Spielzeit der Bariton Martin Berner mit seiner Papageno-Interpretation für Aufsehen. An der Seite von Violetta Palatinus (Sopran, in anderen Programmteilen auch an der Querflöte), György Acs (Violine), Sarah Ziemons (Querflöte) und erwähntem Chor ist er denn auch im Finale des ersten Aktes der „Zauberflöte” in Eschweiler zu hören. Die drei anderen Solisten des Abends sind der Klarinettist Maurizio dAlessandro, Ottavio Palmieri (Tenor) - beide Partner und Konzert-Vermittler der Liszt-Gesellschaft in Italien - und Liszt-Regio-Chor-Tenor Markus Kraus. Der Eschweiler Kantor und Pianist József Acs eröffnet das Konzert mit der Ouvertüre zu Mendelssohns „Sommernachtstraum”.
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