Eschweiler - Ein besonderer Kreuzweg für alle Christen

Ein besonderer Kreuzweg für alle Christen

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Jugendkreuzweg
„JesusArt“ ist das Motto: Beim Jugendkreuzweg spielen auch die in „Stencil Art“ erzeugten Bilder von Mika Springwald eine Rolle. Foto: B. Arnold

Eschweiler. Seit vielen Jahrzehnten wird in unzähligen Kirchen und Gemeinden der deutschsprachigen Bistümer Europas kurz vor Ende der Fastenzeit, genau am Freitagabend vor Palmsonntag, ein ökumenischer Kreuzweg der Jugend gebetet. Der Jugendmesskreis St. Bonifatius organisiert am Freitag den „ökumenischen Kreuzweg der Jugend“.

In diesem Jahr steht der Jugendkreuzweg unter dem Titel „Jesus-Art“ (englisch und deutsch gesprochen). Dieser Titel regt dann auch gleich zum Nachdenken an: Was ist gemeint: Jesus als Kunst oder die Art und Weise seines Lebens?

Der Osnabrücker Künstler und Sozialarbeiter Mika Springwald versucht mit Bildern in Form der „Stencil Art“ die Gemeinsamkeiten beider Auslegungen auf einen gemeinsamen Punkt zu bringen. So zeigen die Stationsbilder bunte und sehr eindrucksvolle Motive – etwa einen Teddybären aus einem Frauenhaus, oder den Stacheldraht eines Grenzzauns.

Interpretiert und auf die eigenen Lebenssituationen gedeutet werden diese Bilder nicht nur durch biblische Schriftstellen, sondern in besonderer Weise durch lebensnahe Beiträge und Impulsfragen von Jugendlichen.

Als dritte tragende Säule dieses Jugendkreuzwegs kommt Musik hinzu, die die Ansichten und die Gefühle der jungen Generation, inspiriert durch Hip-Hop bzw. Rap-Style, wiederspiegelt.

Bei der Kunstform „Stencil Art“ werden die Motive der späteren Bilder zunächst als Schablonen hergestellt. Mit Sprühfarbe oder Ölkreide werden diese Schablonen ausgemalt. Üblicherweise ist die Leinwand der Asphalt oder das Pflaster der Straßen. Diese Straßenkunst, die für Botschaften einer besseren Welt und gegen Missstände eine breite Öffentlichkeit schafft, greift der Jugendkreuzweg für die Art von Jesu Leben auf und verbindet sie mit einer Art von Musik, die ihren Ursprung ebenfalls auf der Straße hat.

Der ökumenische Kreuzweg der Jugend, mit seinen Bildern, seiner Musik, seinen Texten von dieser Welt und vom heutigen Leben bietet die Chance, dem näher zu kommen, was den Kern des Glaubens an Jesus Christus ausmacht.

Der Jugendmesskreis St. Bonifatius Dürwiß (JuMeK) hat diesen besonderen Kreuzweg auch in diesem Jahr wieder vorbereitet und lädt alle Christen, nicht nur die jungen, aller Konfessionen am kommenden Freitag, 7. April, ab 19 Uhr in die Dürwißer Pfarrkirche zum gemeinsamen Erleben, Singen und Beten ein. Die Bilder werden auf eine große Leinwand projiziert, die musikalische Ausgestaltung hat ein eigens gegründeter Projektchor unter der Leitung von Peter-Heinz Arnolds übernommen und die Texte werden von den JuMeK-Mitgliedern vorgetragen.

Nach dem Kreuzweggebet lädt der JuMeK ins das Bonifatius-Forum neben der Kirche zu einem gemütlichen Austausch ein.

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