Eschweiler - Ein Begegnungswochenende im Dienst der Völkerverständigung

Ein Begegnungswochenende im Dienst der Völkerverständigung

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Auch großer Fahrt im Namen der Freundschaft und Völkerverständigung: Der Eschweiler Partnerverein begab sich zu einem Begegnungswochenende in die französische Partnerstadt Wattrelos. Foto: Hartmut Fröhlich

Eschweiler. Auf Einladung zu einem Begegnungswochenende von der Stadt Wattrelos und der Confrèrie du Carneval startete der Partnerverein (PAV) vor einigen tagennach Wattrelos. Im Hotel wurden die Mitglieder von einigen Angehörigen der Confrèrie empfangen, anschließend ging es zum Abendessen ins Boulezentrum von Claude Duthoit

Die Mitglieder der Confrerie hatten den Raum in deutschen und französischen Farben hergerichtet und in drei riesigen Pfannen wurde das Abendessen hergerichtet. Zum Empfang der deutschen Delegation war unter anderem Bürgermeister Dominique Baert sowie einige Stadtverordnete der amtierende Prinz Carneval Didier sowie Miss Wattrelos mit ihren Dauphines anwesend. Die Begrüßungsworte sprach Loreen Lemoine , sie ist die Präsidentin der Confrèrie du Carneval, die dieses Wochenende organisiert hatte.

Das Motto dieses Wochenendes war – Unis dans l´Amitié – in Freundschaft vereint. Der Bürgermeister betonte, wie wichtig es in der heutigen Zeit ist, Freundschaften zu pflegen und den europäischen Gedanken nicht zu verlieren.

Die Stadtverordnete Catherine Osson, die im Juni als Mitglied in die Nationalversammlung gewählt wurde und jetzt für La République en Marche arbeitet, begrüßte die deutsche Delegation in deutscher Sprache. Es waren sehr bewegende und herzliche Worte, die sie an die deutsche Delegation richtete.

Hartmut Fröhlich bedankte sich für die Einladung nach Wattrelos bei Bürgermeister Dominique Baert und den Organisatoren der Confrèrie du Carneval. Er betonte, dass dieses Wochenende der Freundschaft zwischen den beiden Partnerstädten dienen soll und freute sich auch, dass Janet und Graham Powell aus Reigate angereist waren.

Fröhlich war der Meinung, dass hinter so einer Vorbereitung viel Arbeit steckt und das Engagement von einzelnen Personen gebraucht wird, um solche Begegnungen zu organisieren. Nach einem guten Essen und hervorragendem Wein und netten Gesprächen wurde bei französicher Musik getanzt, zu später Stunde fuhr die deutsche Delegation ins Hotel zurück.

Für den nächsten Tag war eine Besichtigung bei der Firma Arc International in Arques geplant. Die Firma produziert Gläser und Glasgeschirr unter der Marke Cristal d´Arques und Arcoroc für gewerbliche Zwecke. Diese Firma ist in Privatbesitz und gehört seit 1916 der Familie Durand, sie ist auf fünf Kontinenten mit ihrer Produktion vertreten. Es war hochinteressant einen Einblick in die Produktion zu bekommen, obwohl es in der Halle sehr heiß war.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen in Arques ging es zu einer Bootsfahrt auf dem Kanal Neufossé. Der Kanal verbindet die Flüsse Leie und Aa und findet im kanalisierten Unterlauf der Aa eine Fortsetzung Richtung Dünkirchen. Es handelt sich um einen Verbindungskanal mit einer Höhendifferenz von circa 17 Metern, das heißt man musste bei der Hinfahrt und Rückfahrt durch eine Schleuse fahren. Der benötigte Sand zur Produktion der Glasherstellung der Firma Arc International wird von Maasmechelen aus über den Kananl Neufossé transportiert.

Zum Abendessen hatten Michelle und Denis Rolland eingeladen, beide Mitglieder der Confrèrie und Verantwortliche des Vereins Le Comité Miss Wattrelos. Im Clubraum des Comités Miss Wattrelos wurden einige schöne und gesellige Stunden verbracht, die Herzlichkeit der französischen Gastgeber war immens. Am nächsten Tag war der Besuch eines großen Einkaufszentrums, Famiflora in Mouscron, geplant. Auf einer Fläche von 23 000 Quadratmetern ließ sich shoppen ohne Ende.

Baldiges Wiedersehen geplant

Nach dem gemeinsamen Mittagessen in Wattrelos hieß es Abschied nehmen. Hartmut Fröhlich bedankte sich bei den Verantwortlichen nochmal für das schöne Wochenende und hoffte auf ein baldiges Wiedersehen in Wattrelos oder Eschweiler. Nach vielen herzlichen Umarmungen und Beaucoup de Bisous sagte man sich Au revoir und die Gruppe trat die Rückfahrt nach Eschweiler an. Ein großer Dank galt Dolmetscher Raymond Vanisaker, Er hat die deutschen Gäste jeden Tag hervorragend betreut.

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