Ein arbeitsreiches Wochenende für die Eschweiler Feuerwehr

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Eschweiler. Die heiße Witterung beschert der Eschweiler Wehr nicht nur hohe Einsatzzahlen im Rettungsdienst (Freitag 29 und Samstag 24 Einsätze), sondern auch eine Vielzahl an Feuerwehreinsätzen.

So rückten am Freitag gegen 17.10 Uhr die Hauptwache sowie die Löschzüge aus Stadtmitte zur Burgstraße aus, wo bei Reparaturarbeiten ein Kleinkraftrad in Flammen aufgegangen war. Mit einem C-Rohr wurde das Feuer schnell gelöscht und ausgelaufene Betriebsmittel mit Bindemittel abgestreut; am Zweirad entstand Totalschaden.

Bereits um 18.05 Uhr ging ein weiterer Notruf über einen Flächenbrand an der Inde im Bereich „An der Wasserwiese” ein. Dort brannten rund 200 Meter Uferböschung, die von der Hauptwache sowie von den Löschzügen Bohl und Stadtmitte mit einem C-Rohr und Feuerpatschen abgelöscht wurden.

Um 19.22 Uhr wurde der Feuer- und Rettungswache ein - vermutlich seit rund einer Stunde vermisster - 60jähriger Schwimmer im Blausteinsee gemeldet. Neben einem Großaufgebot an Feuerwehrkräften der Hauptwache sowie des Löschzuges Dürwiß wurden ebenfalls die Taucher des THW Aachen alarmiert, um die Einsatzmaßnahmen zu unterstützen. Während die Suche auf dem Wasser anlief, wurde mit einem Freund des Vermissten der Uferbereich abgesucht, wo man nach kurzer Zeit den „Schwimmer” friedlich schlafend in der Sonne fand. Alle weiteren Maßnahmen konnten dann nach rund einer Stunde abgebrochen werden.

Samstagmittag brannten im Bereich der EVS Bahnstrecke Phönixstraße etwa 10 Meter Bodenbewuchs, die von der Hauptwache mit einem C-Rohr abgelöscht wurden.

Um 18.42 Uhr meldete ein Jogger im Stadtwald einen Waldbrand im Bereich des alten Schießstandes. Aufgrund der Wetterlage wurden sofort - neben der Hauptwache - die Löschzüge aus Stadtmitte und Bohl alarmiert. Rund 250 Meter brennende Waldfläche wurden mit zwei C-Rohren abgelöscht und eine weitere Ausbreitung des Feuers somit verhindert. Gegen 19.35 Uhr konnten die Fahrzeuge wieder zu ihren Standorten zurückkehren.

Kurz nach Anpfiff des kleinen Finales wurde die Kräfte der Hauptwache sowie des Löschzuges Dürwiß - um 20.43 Uhr - zu einem Zimmerbrand in die Gasthausstraße nach Dürwiß gerufen. Bei Eintreffen an der Einsatzstelle fanden die Einsatzkräfte eine leicht verrauchte Wohnung aufgrund eines defekten Fernsehgerätes vor. Dieses wurde ins Freie gebracht und die Wohnung quergelüftet. Nachdem in der Wohnung noch Schadstoffmessungen durchgeführt worden waren und diese im unkritischen Bereich lagen, konnte die Bewohnerin in ihre Wohnung zurückkehren und die Wehrmänner konnten sich den Rest der zweiten Halbzeit noch in Ruhe ansehen.

Auch Eschweiler blieb von den Folgen des nächtlichen Gewitters nicht verschont, als gegen 00.53 Uhr der Blitz in den Bergrather Zanderhof einschlug und das Dach eines Eckturmes entzündete. Sofort wurden die Hauptwache und die Löschzüge aus Bohl, Weisweiler und Stadtmitte alarmiert, um das Feuer zu bekämpfen. Bereits auf der Anfahrt wiesen die lodernden Flammen im Turm den Einsatzkräften den Weg zum Brandobjekt. Die Brandbekämpfung wurde zunächst im Außenangriff mit vier C-Rohren vorgenommen, um ein Übergreifen der Flammen auf den gesamten Dachstuhl zu verhindern. Parallel dazu bahnte sich ein Trupp unter Atemschutz einen Weg in die Dachspitze und löschte dort ebenfalls mit einem C-Rohr. Nachdem das Feuer unter Kontrolle war, wurden über die Drehleiter Teile des Daches geöffnet bzw. entfernt und kleinere Brandnester abgelöscht. Bis gegen 4 Uhr zogen sich die Löscharbeiten der rund 60 Einsatzkräfte hin; anschließend konnten die 13 Bewohner in das Haus zurückkehren. Verletzt wurde bei diesem Feuer niemand und der Schaden liegt im fünfstelligen Bereich.

Ab den Mittagsstunden warnt der deutsche Wetterdienst erneut vor schweren Gewittern, die über NRW ziehen.
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