Ein 2,7 Millionen teures Gebäude stärkt das Wir-Gefühl

Von: thd
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Neuer Luxus für die Schüler
Neuer Luxus für die Schüler des Städtischen Gymnasiums: Im Erweiterungsbau befindet sich neben einem Ruheraum auch ein großer Foto: Therese Dickmeis

Eschweiler. Der Erweiterungsbau des Städtischen Gymnasiums Eschweiler ist nicht nur sehenswert, sondern ein Vorzeigeobjekt. Darin waren sich alle Anwesenden bei der Eröffnungsfeier des Gebäudes einig. Der Bau sichert den Ganztagsunterricht: Mit der großen Mensa und bietet er ein geeignetes Umfeld zum Essen, Lernen und Entspannen.

Rund ein Jahr nach Baubeginn bot das sommerliche Wetter perfekte Rahmenbedingungen für die Einweihung. Der Anbau, der die Gebäudeanzahl des Gymnasiums auf drei vergrößert, wurde von Pfarrer Dr. Andreas Frick und Pfarrer Dieter Sommer gesegnet.

Zuvor jedoch richtete Schulleiter Dr. Friedhelm Mersch das Wort an die Anwesenden. „Von den Schülern hören wir nur positive Resonanz”, berichtete er. Auch Bürgermeister Rudi Bertram bekam an diesem Tag gute Rückmeldungen von den Schülern.

Schülervertreterin Helene Graff erklärte: „Nicht nur die Schule hat sich verändert, sondern auch die Schüler sind anders geworden. Die Selbstständigkeit hat in dieser modernen und angenehmen Atmosphäre eine neue Bedeutung gewonnen. Das Gebäude kräftigt ein starkes Wir-Gefühl.”

Ein großer Dank ging auch an den ehemaligen Schulleiter Ulrich Reinatz. Friedhelm Mersch lobte ihn für die wesentlichen Planungsschritte.

Zwischen den Ansprachen lockerte die Schülerband unter der musikalischen Leitung und Begleitung von Peter Schulz die Veranstaltung auf. Auch der Schulchor unter der Leitung von Annette Zumbroich trug zur musikalischen Untermalung mit dem Lied „We are the world” bei. Sommerlich wurde es bei einer tänzerischen Darbietung einer Schülertanzgruppe.

In das neue Gebäude des Städtischen Gymnasiums hat die Stadt 2,7 Millionen Euro investiert, die zum größten Teil aus den Mitteln des Konjunkturpakets II finanziert wurden.

Das Gebäude verfügt neben der Mensa mit einem Kiosk auch über ein Selbstlernzentrum mit einem großen Ruhe- und EDV-Arbeitsraum. Vorrangig wurde dabei an die Oberstufenschüler gedacht, die ihre Freistunden jetzt effizienter nutzen können und eine strikte Trennung von Arbeits- und Kommunikationsplatz haben.

Die Räume sind modern und jugendlich gestaltet. Natürlich durften die Schüler selbst mit anpacken. In der Mensa wurde eine Wand freigehalten, die bereits farbenfrohe Bilder von Schülern ziert. Die liebevollen Details und die jugendgerechte Einrichtung haben einen besonderen Hintergrund. „Wir hoffen, dass, je schöner das Gebäude ist, die Kinder umso mehr Freude daran haben, diesen Zustand zu erhalten”, erklärt Elternvertreter Thomas Graff.

Aber auch die Lehrer kommen in ihrem neuen Domizil nicht zu kurz. Das zweite Obergeschoss steht ihnen mit mehreren Räumen zur Verfügung, sodass sie zwischen ihrer Arbeit auch eine Pause auf einer der beide Dachterrassen machen können.

Die individuelle Einrichtung bietet nun Platz für alle Schüler und Lehrer und ermöglicht ihnen ebenfalls einen effektiven Ganztagsunterricht.
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