Ehrenrat der KG Rote-Funken-Artillerie feiert ein munteres Fest

Von: ran
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Kindertanzmariechen Sophie Zimmermann stellte südländisches Temperament unter Beweis. Im Hintergrund das ebenfalls begeisternde Kindertanzpaar Sarah Heimig/Jakob Leusch. Foto: A. Röchter

Eischwiele. Wenn sich an einem Sonntagmorgen honorige Herren feierlich gewandet im Talbahnhof treffen, um in gemütlicher Atmosphäre neben einem fulminanten und kurzweiligen Programm nette „Verzällchere“ zu genießen, dann steht der „Löstije Klaaf“ des Ehrenrats der KG Rote-Funken-Artillerie auf dem Programm.

Franz-Dieter Pieta, seit dem vergangenen Jahr Ehrenratsvorsitzender, war es vorbehalten, die zahlreichen Honoratioren, darunter die Senatoren der Roten Funken, zu begrüßen und den Sonntagvormittag mit einem „Bum Bum Hurra“ einzuläuten. Ehrenpräsident Raimund Kamps stellte anschließend fest: „Man wird älter!“

So dachte sich der Vollblut-Fastelovendsjeck, der als gelernter Schlosser immer mal wieder auf der Suche nach einer „losen Mutter“ war, es könne nichts schaden, ein gutes Verhältnis zu Petrus aufzubauen. Dessen Frage, wie lange die Ewigkeit dauere, kann Raimund Kamps jedenfalls punktgenau beantworten: „Die Ewigkeit ist der Zeitabschnitt, den ein Redner während des Ehrenratsmorgens der Roten Funken warten muss, bis ihm ein Pils kredenzt wird!“

Dann schlug die Stunde der „Funkepute“. Angeführt von Kinderpräsident Hannes Ortmann ließen es die Nachwuchstänzer mächtig krachen. Den Reigen eröffnete das Kindertanzpaar Sarah Heimig/Jakob Leusch, das unter anderem zu den Klängen von „Bonanza“ wirbelte, bevor Kindertanzmariechen Sophie Zimmermann zur Musik „Valencia“ südländisches Temperament offenbarte. Dass aller sehr guten Dinge drei sind, bewies Jugendtanzmariechen Paula Esser, die mit Energie und Dynamik begeisterte.

Dann kam nicht nur Franz-Dieter Pieta, der nach eigener Aussage zu Beginn eines jeden Jahres für jeweils fünfeinhalb Wochen zum Monarchisten mutiert, auf seine Kosten. Denn mit Prinz Thomas I. hatte sich hochherrschaftlicher Besuch angesagt: Begleitet von Zeremonienmeister Harald und seinem Hofstaat hielt der Narrenherrscher triumphalen Einzug.

Verdiente Ehrungen

Manfred Wienands und Walter Münchow vom Karnevalskomitee nahmen verdiente Ehrungen vornahmen. Franz-Dieter Pieta, Werner Kuhn und (in Abwesenheit) Willi Sokolowsky erhielten den „Erste Klasse Komiteeorden“, Dr. Armin Bonnek den „BDK-Orden in Gold“. Weiter ging es mit Walter Moulen, der mit dem „Goldenen Stadtwappen“ ausgezeichnet wurde. Den „Freundschaftsorden des Karnevalskomitees“ dürfen Wilfried Nelles und Klaus Wohnaut in Zukunft ihr Eigen nennen.

Nach kulinarischen Genüssen bog der „Löstije Klaaf“ schließlich auf die Zielgerade ein: Zunächst mischte das Redner-Duo „Os känt os“ mit Sigrid Hendryk und Dorothee Schmitz das sogenannte starke Geschlecht mächtig auf.

Die beiden wortgewandten Damen führten als Mariechen und Schäng in die Welt der „gehobenen Konversation“ ein, plauderten in feinstem Eischwiele Platt miteinander, kamen vom Hölzchen aufs Stöckchen beziehungsweise vom Chronologen (Astrologen), der das Mikroskop (Horoskop) gestellt hat, zum Plattfuß, für den Mariechen zum Pädagogen musste, und betonten, zuletzt „Othello, der Mord war nicht nötig“ gesehen zu haben. Das Kölner Quartett „Frank-Peter Neu und Fründe“ präsentierte dann „Kölsche Leeder vun jestern un hück“.

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