Ehrenamtspässe für engagierte Bürger

Letzte Aktualisierung:

Eschweiler. Mehr Bürger als bisher sollen den so genannten Ehrenamtspass der Stadt Eschweiler bekommen. Dafür setzt sich die Ratsfraktion der Unabhängigen Wählergemeinschaft ein.

Die Anregung kommt aus der Frauenarbeitsgemeinschaft der UWG. Bisher erhielten nur Bürger diesen Pass, die am „Tag des Ehrenamtes” im Rathaus offiziell geehrt wurden.

Zu wenig, meinen die UWG-Frauen: „Diese Verfahrensweise berücksichtigt nicht die vielen ehrenamtlich tätigen Bürgerinnen und Bürger, auf die wir in Vereinen, Organisationen und sonstigen Institutionen angewiesen sind.”

Solche Tätigkeiten seien zum Beispiel aktive Mitarbeit in Feuerwehr und THW, aber auch Chorleiter, Sporttrainer oder Betreuer in der Altenhilfe. Dazu auch „die Tätigkeit in Vorständen von Vereinen auf politischem, kulturellem oder sportlichem Gebiet”.

Die UWG schlägt vor, das Verfahren zu vereinfachen. Künftig sollte, so der Vorschlag, der Ehrenamtspass an Menschen gehen, die mindestens fünf Jahre unentgeltlich ehrenamtlich tätig sind, wenn diese Tätigkeit von mindestens zwei verantwortlichen Vorstandsmitglieder der jeweiligen Organisation bestätigt wird.

Mit dem Ehrenamtspass sind Vergünstigungen bei städtischen Einrichtungen verbunden, zum Beispiel bei der Volkshochschule.
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