Dürwiß gehen die Prinzen aus

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Stolze Schützen: v.l.: 2. Brudermeister Peter-Heinz Arnolds, Schülerprinz Niclas Lange, 1. Brudermeister Hans-Werner Heckmann, Preisschießen-Gewinnerin Bianca Viethen, 1. Jungschützenmeister Daniel Groß.

Eschweiler-Dürwiß. In ihrem Schützenheim an der Waidmühle traf sich eine ansehnliche Anzahl an Mitgliedern und Freunden der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Dürwiß, um auf Holzvögel zu schießen.

Eine Gruppe der Jungschützen hatte morgens bereits dekoriert und rechtzeitig Kaffee aufgesetzt, damit alle im vorgeheizten Schützenheim an einer langen Tafel Platz nehmen konnten. Gespendete Kuchen und kalte Getränke sorgten für das Wohl der Zuschauer, die auf Monitoren die spannenden Wettkämpfe verfolgen wollten.

Es begannen die jüngsten Schützen mit dem Wettschießen um die Würde des Schülerprinzen. Die Spannung stieg, als sich der Vogel nach etlichen Schüssen langsam nach links neigte. Ein verfrühter Jubelschrei aus dem Zuschauerraum sorgte bei den anderen Anwesenden für Gelächter, aber kurz danach setzte sich dann Niclas Lange gegen seine Konkurrentin Lea Dammers durch. Stolz nahm dieser den gefallenen Holzvogel in Empfang und präsentierte sich allen strahlend. Er wird ab dem bevorstehenden Schützenfest Anfang Mai (5. bis 9. Mai) die Schützenjugend ein Jahr lang würdevoll vertreten.

Leider stellte sich kein Jugendlicher für das Amt des Jungschützenprinzen zur Verfügung. Somit wurde eine neue Idee geboren, dass alle Anwesenden für ein Startgeld auf den „wartenden“ zweiten Holzvogel schießen. Mit dem 65. Schuss holte Bianca Viethen den Vogel von der Stange und konnte ein Preisgeld in Empfang nehmen. Auch bei ihr war die Freude groß. Nach diesem Schießen ließ man den Abend noch gemeinsam gemütlich ausklingen.

Die Entwicklung, dass sich immer weniger Jugendliche in einem Schützenverein engagieren, war leider auch an diesem Sonntag festzustellen. Die Schützen hoffen, dass sich nächstes Jahr doch wieder mehr Anwärter für die Ämter des Schüler- und Jungschützenprinzen zur Verfügung stellen werden. Denn fragt man bisherige Würdenträger, so möchte letztendlich im Nachhinein doch keiner diese tollen Erinnerungen an sein Prinzenjahr mehr missen. Und der Aufwand, so betonen die Schützen, sei ist nicht all zu groß, denn es heiße nicht umsonst: „Schützenfamilie“.

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