Dürener Autor Frank Becker liest in der Bischöflichen Liebfrauenschule

Dürener Autor liest in der Bischöflichen Liebfrauenschule

Von: ran
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Auf den Spuren Coras, ihrer Mitstreiter sowie des „Spuks im Storchenmoor“: Autor Frank Becker las vor Schülern der Bischöflichen Liebfrauenschule aus dem fünften Band seiner „Cora-Erfolgsreihe“, bezog seine jungen Zuhörer immer wieder in das Geschehen ein und stand zu guter Letzt allen Fragen Rede und Antwort.

Eschweiler. Freitag, der 13. November: In und um Mühlendorf geht es ganz schön hoch her! Geheimnisvolle Erscheinungen im Storchenmoor sorgen für Aufsehen. Die alte Gräfin Brausewitz ist spurlos verschwunden. Der „Ufologe“ Rufus Morgenstern ist überzeugt, Spuren von Außerirdischen entdeckt zu haben.

Doch handelt es sich bei dem merkwürdigen Herrn mit piepsiger Stimme und rosaroter Brille nicht doch um einen Agenten? Und welche Rollen spielen der „schwarze Hans“ und das fliegende Pferd Pegasus? Für „Spürnase“ Cora und ihre Freunde Anna und Carlo, Coras außergewöhnliche Oma sowie natürlich Bernhardiner Picasso gibt es also einiges zu tun.

Davon wusste am Freitagmorgen Autor Frank Becker den Schülerinnen und Schülern der fünften und sechsten Jahrgangsstufe der Bischöflichen Liebfrauenschule aus erster Hand zu berichten. Der Schriftsteller aus Düren gab in der Schulaula Leseproben aus dem fünften Band seiner „Cora-Erfolgsreihe“, der den Titel „Cora und der Spuk im Storchenmoor“ trägt, bezog seine jungen und aufmerksamen Zuhörer dabei immer wieder geschickt in das Geschehen ein, ließ sie tief in die Gedanken der elfjährigen Titelheldin eintauchen und stand zum Abschluss von zwei äußerst kurzweiligen Schulstunden allen Fragen der im positivsten Sinne neugierigen Buchfans Rede und Antwort.

„Mit einer Ausnahme: Wie die Geschichte ausgeht, werde ich natürlich nicht verraten“, erklärte Frank Becker, bevor er die Schülerinnen und Schüler in die alles andere als beschauliche Umgebung des 600-Seelen-Ortes Mühlendorf mitnahm.

Woher seine Inspiration in Sachen Cora stamme, teilte der Autor jedoch gerne mit: „Diese verdanke ich meinem inzwischen 24-jährigen Patenkind. Als Katharina elf Jahre alt war, hatte ich eigentlich vor, den ersten Band nur für sie zu schreiben. Cora diskutiert nämlich gerne, ist manchmal dickköpfig, kann Ungerechtigkeiten nicht ertragen und liebt Pferde - genau wie mein Patenkind“, wusste Frank Becker zu berichten.

Und der Weg zum „richtigen“ Autor? „Schon als Jugendlicher hegte ich den Traum, Schriftsteller zu werden. Als das erste Buch dann zur Hälfte fertig war und ich bemerkte, wie viel Spaß mir das Schreiben macht, habe ich mich entschlossen, einen Verlag zu suchen und hatte beim Rosamontis-Verlag Erfolg. Nach der Fertigstellung kam das Buch bei Kindern gut an und eine Eigendynamik entwickelte sich“, blickte Frank Becker in das Jahr 2007 zurück, in dem das Leben des zuvor lange im Vertrieb Beschäftigten eine Wendung nahm. In der Zwischenzeit sind fünf Bände erschienen und das sechste Buch der Cora-Reihe befindet sich auf dem Weg dorthin.

In diesem stehe ein altes Kloster im Mittelpunkt, das Cora vor der Schließung bewahren möchte, verriet der Verfasser, der rund ein Jahr lang an einem neuen Buch arbeitet. „Zu Beginn kenne ich den Anfang und den Schluss der Handlung. Dazwischen gebe ich dann während des Schreibprozesses der Geschichte Raum, sich zu entwickeln“, beschrieb der Noch-49-Jährige, der an Silvester das halbe Jahrhundert an Lebensjahren vollendet, seinen Stil.

In seiner Jugend von den „Fünf Freunde“-Romanen, den „Abenteuern von Tom Sawyer und Huckleberry Finn“ sowie vor allem vom Melville-Roman „Moby Dick“ begeistert, verfasste der Dürener unter dem Titel „Träume, Glück und ein paar Narben“ auch ein Buch für Erwachsene. Das Hauptaugenmerk von Frank Becker liegt aber auf Cora und deren Freunden. Gemeinsam mit ihrer Großmutter und Freundin Anna wagt die Elfjährige den Weg ins Storchenmoor. Dort entdeckt das Trio etwas, womit niemand gerechnet hat...

„Wir möchten unseren Schülerinnen und Schülern über den Unterricht hinaus ein kulturell-sprachliches Angebot unterbreiten. Denn eines ist klar: Kinder haben großes Interesse am Lesen, wenn man ihnen die Gelegenheit gibt, Bücher kennenzulernen“, betonte Annemarie Klemm, Deutschlehrerin an der Bischöflichen Liebfrauenschule.

Cora und ihre Mitstreiter dürften am Freitagvormittag jedenfalls ein paar weitere Anhänger gefunden haben. Weitere Informationen über den Autor und die Buchreihe sind im Internet unter www.coras-home.de zu erhalten.

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