DTM-Lauf in Zandvoort: Scharfe Kurven, heiße Reifen, kühlende Wellen

Von: rfr/err
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Geht am Wochenende beim DTM-Rennen in Zanvoort an den den Start: Audi-Pilot Jamie Greene. Foto: Frauenrath

Eschweiler/Zandvoort. An der Rennstrecke packenden Motorsport erleben oder die sommerlichen Temperaturen nutzen, um baden zu gehen –am kommenden Wochenende kann man beides kombinieren: Wenn die DTM vom 10. bis 12. Juli ihre Zelte im niederländischen Zandvoort aufschlägt, dann liegen die kühlenden Wellen der Nordsee nur einen Steinwurf von dem einzigartigen Kurs, der sich auf 4,307 Kilometern abwechslungsreich und herausfordernd durch die Dünen schlängelt, entfernt.

Das vierte Rennwochenende der DTM-Saison bietet eine ganz besondere Atmosphäre, die sich kein Motorsportfan entgehen lassen sollte. Für Aktion auf der Strecke sorgt auch in den Niederlanden das DTM-Double: Am Samstag und am Sonntag tragen die 24 Fahrer von Audi, BMW und Mercedes-Benz je ein Qualifying und ein Rennen aus.

Für viele Fans zählt der DTM-Lauf in Zandvoort dank der unvergleichlichen Mischung aus Rennaction und Strandfeeling zu den absoluten Höhepunkten der Saison.

Mattias Ekström ist mit vier Siegen der erfolgreichste DTM-Pilot in Zandvoort. Der Schwede kommt gerne hierher zurück: „Ich mag die Kombination von links nach rechts, den Wechsel von langsamen und schnellen Kurven.

Auf Rang zwei der Zandvoort-Spezialisten liegt der erfahrene DTM-Pilot Gary Paffett – mit Mercedes-Benz konnte er hier bereits drei Mal triumphieren. Augusto Farfus ist bislang der einzige BMW-Fahrer, der seit der Rückkehr der Münchner in die DTM in Zandvoort ganz nach oben auf das Siegerpodest steigen durfte: „Ich mag die Strecke, sie passt gut zu meinem Fahrstil – 2013 waren wir dort sehr schnell“, erinnert sich der Brasilianer.

Nach dem Schlüssel zum Sieg gefragt, sind sich alle einig: „Der Belag unterscheidet sich deutlich von anderen Strecken, er hat wirklich sehr viel Grip. Deshalb bauen die Reifen stark ab“, erklärt Ekström und Paffett pflichtet bei: „Wer vorne sein will, muss vor allem seine Pneus gut managen.“ Die Rennen in Zandvoort erhalten also eine zusätzliche Würze – und so wird am Ende vielleicht nicht unbedingt der Schnellste, sondern der Cleverste triumphieren.

In der Fahrerwertung der DTM geht es nach sechs Rennen indes sehr eng zu: Sollte Jamie Green, der führende in der Gesamtwertung der DTM am Samstag patzen, dann könnten ihn rechnerisch schon nach dem ersten Rennen des Wochenendes gleich vier Piloten von der Spitze der Meisterschaftstabelle verdrängen.

Schärfster Verfolger mit elf Punkten Rückstand ist Audi-Routinier Mattias Ekström, dicht dahinter liegt Pascal Wehrlein als bester Fahrer in Mercedes-Diensten. Abgeschlagen dagegen BMW: Der bestplatzierte Pilot der Weiß-Blauen ist derzeit Bruno Spengler auf Rang neun. Für die amtierenden Champions gilt es, den Abstand zu verkürzen und sich wieder zur Konkurrenz aufzuschließen.

Den Zuschauern wird auf der Strecke auch im Rahmenprogramm spannender Rennsport geboten: In der FIA Formel 3 Europameisterschaft versuchen wieder zahlreiche junge Talente ihre ersten Sporen zu verdienen und sich damit für einen Platz in der Formel Eins oder der DTM zu empfehlen. Diesen Weg haben mit Tom Blomqvist und Lucas Auer auch zwei DTM-Rookies der aktuellen Saison beschritten.

Mit dem deutschen Porsche Carrera-Cup ist außerdem erneut das stärkste nationale Porsche-Championat mit von der Partie. Ein Novum im Rahmen der DTM ist dagegen die Supercar Challenge.

Die in den Benelux-Ländern beliebte Rennserie bringt ein hochinteressantes Starterfeld nach Zandvoort: Von jungen und alten BMW M3 über US-amerikanische Dampfhammer wie Dodge Viper und Corvette ZR1, italienische Supersportwagen vom Schlage eines Ferrari 458 oder Lamborghini Gallardo bis hin zu offenen Exoten wie dem KTM X-Bow und verschiedenen Autos der Marke Radical – die Motorsportfans dürfen sich am kommenden Wochenende auf einen bunten Mix an Fahrzeugtypen freuen.

Auch abseits der Strecke gibt es viel zu sehen: Wenige Schritte von der Piste entfernt ist man bereits am Nordseestrand. Hier können sich DTM-Fans in zahlreichen Clubs und Kneipen vergnügen. Für die Gewinner unserer Kartenverlosung lohnt sich der Weg nach Zandvoort ganz besonders: Bei einem Meet & Greet“ in der Audi Team-Hospitality können die glücklichen Gewinner mit einem Audi-DTM-Piloten plaudern und den Audi-Werksfahrer mit Fragen löchern.

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