DRK dankt treuen Blutspendern und Mitgliedern

Von: se
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Fleißige Spender und treue Mitglieder: Ulrich Dreiner (rechts) bedankte sich im Namen des DRK-Ortsvereins Eschweiler. Foto: Sonja Essers

Eschweiler. Für Hans Schreiber und Kurt Sontowski war es ein ganz besonderer Abend. Die beiden Inde­städter wurden jetzt von Ulrich Dreiner, Vorsitzender des Ortsvereins Eschweiler des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), ausgezeichnet. Wofür? Ganz einfach: Während Kurt Sontowski bereits 75 Mal sein Blut gespendet hatte, brachte Hans Schreiber es auf stolze 100 Mal. Da gratulierte auch Bürgermeister Rudi Bertram.

Die beiden Herren waren jedoch nicht die einzigen, die an diesem Abend geehrt wurden. Thomas Weiland, der in dieser Karnevalssession als Narrenherrscher durch die Indestadt zog, brachte es auf 25 Blutspenden. Diese Zahl erreichten auch Heidi Blaskowski, Franz Radermacher, Annemarie Herrmanns und Karola Watzke.

„Wir vertrauen allen darauf, dass an Tag X Konserven zur Verfügung stehen, wenn wir darauf angewiesen sind“, meinte Dreiner zu Beginn der Ehrung. Dafür sei es jedoch nötig, mehr Spender zu gewinnen. „Wir brauchen sie und die Bevölkerung als Blutspender“, gab Dreiner den Anwesenden mit auf den Weg und bat sie darum, Werbung dafür zu machen. Denn: „Blutspenden heißt, Menschenleben zu retten. Ihnen gebührt dafür höchste Anerkennung. Bitte setzen sie ihr Engagement fort.“

Mit der Ehrung der Blutspender war der offizielle Teil des Abends beendet. Zuvor hatten die Mitglieder des Ortsvereins ihre Jahreshauptversammlung abgehalten. Auf dieser trug Dreiner den Tätigkeitsbericht des vergangenen Jahres vor. Auf zahlreichen Sanitätsdiensten leisteten die 33 aktiven Mitglieder des Ortsvereins 982 Stunden Dienst und nahmen mehrere Hilfeleistungen vor.

Darüber hinaus leisteten die Helfer 790 Stunden im Rettungsdienst auf den DRK-Rettungswachen und bei Einsätzen des erweiterten Rettungsdienstes. Die Funktion des Organisatorischen Leiters Rettungsdienst im Auftrag der Städteregion Aachen wurde von vier Helfern des Ortsvereins ehrenamtlich wahrgenommen. Dort wurden 1723 Bereitschafts- und Einsatzstunden geleistet.

Zahlreiche Großveranstaltungen

Natürlich durften die Helfer auch auf zahlreichen Großveranstaltungen, wie während des Straßenkarnevals und beim Rosenmontagszug, auf dem Eschweiler Music Festival, bei Moto-Cross-Veranstaltungen, bei Martinsumzügen, beim CHIO und auf dem Nürburgring nicht fehlen. Zwei besondere Einsätze fanden im Juli des vergangenen Jahres in Köln statt: Dort halfen die Mitglieder des Ortsvereins bei Evakuierungen, die aufgrund von Bombenentschärfungen stattfanden.

Insgesamt kamen die Mitglieder des Ortsvereins im vergangenen Jahr auf 7084 Stunden. Diese verteilten sich jedoch nicht nur auf die Rettungsdienste. Zwei weitere wichtige Aufgabenbereiche des Ortsvereins sind die Ausbildung (1825 Stunden) sowie der Blutspendedienst (350 Stunden).

Im vergangenen Jahr fanden sieben Blutspendetermine statt, zu denen der Ortsverein 560 Spender begrüßte. 37 von ihnen waren Neuspender. Großer Beliebtheit erfreuten sich auch die beiden Sondertermine im St.-Antonius-Hospital. An einem davon setzten das neue Prinzengespann, das Karnevalskomitee sowie zahlreiche Ex-Prinzen und -Zeremonienmeister eine liebgewonnene Tradition fort und spendeten ihr „blaues“ Karnevalistenblut.

Erstmals veranstaltete der Ortsverein einen Blutspendetermin im Berufskolleg Eschweiler. Dort spendeten 56 Personen, vier davon waren Neuspender. Doch nicht nur neue Spender, sondern auch neue Mitglieder konnte der Ortsverein im vergangenen Jahr gewinnen. Dazu gehörten Ralf Becker, Felix Kessler, Claudia Reinartz und Miriam Schüttler.

An diesem Abend wurden auch langjährige Mitglieder für ihre Treue zum Ortsverein geehrte. Während Katja Küpper dem Ortsverein seit zehn Jahren angehört, blickt Melanie Kessler auf 15 Jahre zurück. Markus Celikatamyan und Marcel Kranzhoff sind seit 20 Jahre dabei, Thomas Baltus bringt es auf 30 Jahre. Ute Ernst ist seit 35 Jahren Mitglied im Ortsverein.

Der nächste Termin für die Blutspende beim Ortsverein: Montag, 6. Juli, in der Pro Seniore Residenz an der Odilienstraße.

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