Drillingskälbchen toben durch den Stall

Von: smb
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Das Leben auf einem Bauernhof kann so spannend sein, vor allem, wenn eine Kuh Drillinge bekommt. Damit Laura, Nicola und Luzie für das Foto stillhalten, mussten sich Laura, Nicolas und Lukas jedoch pfiffige Tricks ausdenken. Mit knuddeln, nuckeln lassen und gut festhalten hat es aber funktioniert. Foto: Sarah Maria Berners

Eschweiler. Laura lässt sich gerne und ausgiebig streicheln oder knuddeln, Nicola nuckelt am liebsten an Fingern oder Händen und Luzie springt wild durch das Stroh und hat so gar keine Lust still zu stehen. So unterschiedlich die Drillingskälber sind, so unterschiedlich sind auch ihre Besitzer Laura (9), Nicolas (10) und Lukas (10).

Die drei Geschwister toben mit ihren Kälbern auf Peter Morschels und Susann Kreutz´ Bauernhof in Scherpenseel. Der Mutterkuh ist der Trubel zu viel, sie sucht sich lieber ein ruhigeres Plätzchen.

Zuchtbulle Logan hat beste Arbeit geleistet

Drillinge - das hat es auf dem Bauernhof noch nie gegeben. Auch auf den umliegenden Höfen kennen die meisten Bauern Drillingsgeburten nur aus Erzählungen der Großväter. Da hat Peter Morschels bester Zuchtbulle Logan ganze Arbeit geleistet.

Fachleute schätzen, dass nur bei einer von 15.000 Geburten Drillinge auf die Welt kommen. Nicht selten sind sie dann in gesundheitlich schlechter Verfassung, auch die Muttertiere sterben häufig bei den Strapazen.

Als die munteren Kälbchen das Licht der Welt erblickten, war Peter Morschel natürlich dabei. Als das erste Kälbchen geboren war, konnte er gleich Nummer 2 auf dem Weg ins Leben helfen. „Und danach war erstmal Schluss.” Am Morgen in der Box dann die Überraschung. Ein drittes Kälbchen hatte sich über Nacht hinzu gesellt. Etwas schwächer als die beiden anderen stand es zwar auf den Beinen, aber fit genug zum Leben. Auch die Mutterkuh hat die drei Geburten gut überstanden. Der besonderer Glücksfall für den Hof: „Es sind drei Mädels, das heißt, es sind drei weitere Tiere, die später Milch geben”, sagt Bauer Morschel zufrieden. „So müsste es immer sein.”

Wenn Laura, Nicola und Luzie nach ihrer Mutter kommen, wird Bauer Morschel noch mehr Freude an ihnen haben, denn ihre Mutter bringt es mit 9350 Litern Milch auf eine ordentliche Jahresleistung. Die Mutterkuh, die anders als die Kälbchen und ihr Erzeuger keinen Namen, sondern nur eine Nummer hat, hat auch schon in den Vorjahren zuverlässig zum Fortbestand des Milchhofes beigetragen.

Namen ausgedacht

Die Namen für die Kälbchen waren schnell gefunden. Laura konnte ihres einfach nach sich selbst benennen. Nicolas und Lukas mussten sich allerdings auf die Suche nach einer weiblichen Form ihres Namens machen.
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