Drei Chöre begrüßen den Frühling in St. Antonius

Von: jlm
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Der MGV St. Gregorius Eschweiler-Röhe und die Mandolinen-Konzert-Gesellschaft Alsdorf-Mariadorf 1921 gaben ein stimmungsvolles Konzert. Foto: Julia Meuser

Eschweiler. Während Schneeflocken vom Himmel fielen, begaben sich zahlreiche Eschweiler Bürger auf den Weg zur Röher Pfarrkirche St. Antonius. Doch bereits kurze Zeit später, als die ersten Töne erklangen, stahlen sich die ersten Sonnenstrahlen durch die Kirchenfenster.

Der MGV St. Gregorius Eschweiler-Röhe unter der Leitung von Helmut Lausberg feierte mit der Mandolinen-Konzert-Gesellschaft Alsdorf-Mariadorf 1921 (Leitung Renate Reich) und dem Vokalensemble „Primavoca“ aus Stolberg (Leitung Klaus Dederichs) ihr Frühjahrskonzert und Petrus schien ein Einsehen zu haben.

Mit Robert Schumanns „Frühlingsgruß“ begrüßte der MGV auch gleich den Frühling und weckte mit Ernst Fischers „Wanderliedchen“ Erinnerungen an Spaziergänge im Wald bei Sonnenschein. Die Sänger nahmen ihre Gäste mit Paul Zolls „Rheinisches Fuhrmannslied“ mit auf die See und sangen ebenfalls „Der trunkene Seemann“, ein Shanty (Seemannslied) aus England von Wilhelm Heinrichs, sowie „Timokwein“; ein Trinklied aus dem vormaligen Jugoslawien von Kurt Lißmann.

Im Anschluss interpretierte das Vokalensemble „Primavoca” Lieder aus Österreich, den USA und Großbritannien, am Klavier begleitet vom Ensemble-Leiter Klaus Dederichs. Mit den Werken „Music in the air“ von Fredi Jirovec, „California dreaming” von the Mamas & the Papas, „With a little help from my friends” von den Beatles, Cat Stevens „Morning has broken” und „All I have to dream” von Boudleaux Bryant ernteten sie begeisterten Applaus.

Und auch die Mandolinen-Konzert-Gesellschaft verzauberte ihre Zuhörerinnen und Zuhörer mit H. Dittmanns „Frühlingszauber“ und dem spanischen Stück „Recouerdos de la Alhambra“ von Francisco Tárrega (Bearb: Howard Frye).

In der Pause wurden dann zwei Sänger für ihre langjährige Treue zum Männergesangsverein geehrt: Heinz Büttgen, der von seinem Jubiläum noch gar nichts wusste, singt bereits seit 60 Jahren für den MGV und auch Michael Block, Vorsitzender und „unser Kapitän“, so Stefan Minge stellvertretend, ist schon seit 40 Jahren dabei.

Danach ging es musikalisch international weiter: Egal ob, „La Morettina“, ein Liebeslied aus der Lombardei von Bernhard Weber, „Kleine Barke im Wind“ aus Dalmatien von Wilhelm Heinrichs, „Andulko, Augenstern“, ein Liebeslied aus Böhmen von Ludwig Winand, „Zum Tanze, da geht ein Mädel“ aus Schweden von Wilhelm Schrey oder auch „Heimweg“ (Old Folks at Home) und „Sommer in Kentucky“ aus den Südstaaten (USA) von Stephen Foster – der MGV begeisterte erneut, bevor er den Altarraum ein weiteres Mal für das Vokalensemble räumte.

Sie entführten die Gäste mit Werken wie „Ode au printemps“ von Sylvain Dedenon und „Vois sur ton chemin“ von Christophe Barratier/Bruno Coulaix, sowie „Pase el agoa“ von einem unbekannten Künstler um 1500 nach Frankreich und Spanien. Doch auch deutsche Lieder durften nicht fehlen – so interpretierten sie ebenfalls Carsten Gerlitz „Vogelhochzeit“ und „Wochenend und Sonnenschein“ von Comedian Harmonists.

Und auch die Mandolinen-Konzert-Gesellschaft bewies ihr Können mit Johann Schrammels „Wien bleibt Wien“, Walter Severings „Spanischer Walzer“ und „Ukrainische Romanze“ von Heinrich Schneider ein weiteres Mal. Beide Chöre und die Mandolinen-Konzert-Gesellschaft sangen zu guter Letzt gemeinsam mit allen Konzertbesuchern „Kein schöner Land in dieser Zeit“.

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